Minister für Kultus, Bildung und Chancen besucht die Adolf-Reichwein-Schule und das Limburger Berufsschulzentrum

Minister Armin Schwarz im Limburger Berufsschulzentrum ...

Armin Schwarz besucht Berufsschulzentrum Limburg

Der neue Hessische Minister für Kultus, Bildung und Chancen, Bildungsminister Armin Schwarz, hat als eine der ersten Schulen in Hessen das Berufsschulzentrum Limburg besucht, um sich über die dortige Arbeit zu informieren.

Im Mittelpunkt stand dabei das „Limburger Modell“ zur systematischen Berufsorientierung. Hier besuchen jede Woche mehr als 400 Schülerinnen und Schüler von acht allgemeinbildenden Schulen im Verlauf eines Schuljahres insgesamt vier Berufsfelder an den beruflichen Schulen. Ziel für die teilnehmenden Schüler ist es, praktische Ausbildungsinhalte zu erproben und ihre persönliche Neigung und Eignung für einzelne Beruf herauszufinden. Die Erfahrungen in den einzelnen Berufsfeldern bieten eine hervorragende Grundlage, um über die eigene persönliche Berufswahl zu reflektieren und eine objektive persönliche Berufsentscheidung zu treffen.

Dabei können die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler zwischen insgesamt 20 verschiedenen Berufen und Berufsrichtungen auswählen. Die Berufsorientierung reicht von technisch-gewerblichen Berufen über Gesundheitsberufe, Ernährungsberufe, chemische Berufe bis hin zu kaufmännischen Berufsbildern und sogar Glasberufen, da auch die Glasfachschule Hadamar neben der Adolf-Reichwein-Schule, der Friedrich-Dessauer-Schule und der Peter-Paul-Cahensly-Schule am Projekt teilnimmt.

Dazu sagte der Minister: „Wer sich umfassend informieren kann über die Möglichkeiten in der Arbeitswelt, der tut sich leichter bei der Berufswahl und verringert die Gefahr, Zeit und Energie in eine unpassende Beschäftigung zu investieren. Außerdem ist ein fähiges System zur Berufsorientierung eines der besten Mittel gegen den Fachkräftemangel, der in Zukunft zunehmend und in allen Branchen zur Herausforderung wird. Das Limburger Modell ist ein spannendes wie erfolgreiches Konzept, das aufzeigt, wie gewinnbringend die Zusammenarbeit zwischen allgemeinbildenden und beruflichen Schulen sowie der Einbezug von Betrieben ist.“

Die Schulleiter äußerten ihre Freude: „Wir freuen uns sehr über den Besuch des Kultusministers und sein Interesse am Limburger Modell. Wir wollen junge Leute mit Berufsbildern vertraut machen und ihnen zeigen, was in den einzelnen Berufen gemacht wird, damit sie eine gute Berufswahl treffen können.“

Bei einem Rundgang durch einzelne Berufsgruppen konnte sich der Minister über das hervorragende Konzept gemeinsam mit Landrat Michael Köberle, der Hauptgeschäftsführerin der IHK Frau Monika Sommer, Herrn Christian Wendel, Mitglied des Landtages und Schulamtsdirektor Markus Topitsch informieren und die Schülerinnen und Schüler bei ihren praktischen Tätigkeiten beobachten. Ob in den Modulen Elektrotechnik, Glastechnik, im Lernbüro, den Gesundheitsberufen oder bei den chemischen Berufen, die Besucher waren vom pädagogischen Konzept des Limburger Modells und den praktischen Tätigkeiten der Schülerinnen und Schüler nachhaltig beeindruckt.

Neuer Bildungsminister auf Schulbesuch - 17:30live Rheinland Pfalz/Hessen (1730live.de)

Update: 21.02.24

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Admins: J. Benner, M. Englisch