Europass KMK Fremdsprachen-Zertifikat

Foto: Fotostudio Sascha Braun Limburg.

Sie sind Botschafter einer großen Idee: Diese jungen Damen und Herren haben an der Adolf-Reichwein-Schule das Zertifikat „Europass Mobilität“ erhalten - einige darüber hinaus auch ein Fremdsprachenzertifikat.

Als große Herausforderung und Belastungsprobe hat sich das Erasmus-Mobilitätsprogramm an der Adolf-Reichwein-Schule in den vergangenen Jahren aufgrund der Corona-Pandemie erwiesen. Denn auch unter pandemischen Bedingungen reisten die Studierenden für mehrere Monate ins europäische Ausland, um im Rahmen des internationalen Austauschs wertvolle Berufserfahrungen in sozialpädagogischen Einrichtungen zu sammeln. Insgesamt 24 junge Damen und Herren, größtenteils angehende Sozialpädagogen und Heilerziehungspfleger, wurden nun dafür mit dem Zertifikat „Europass“ belohnt. Im Rahmen einer Feierstunde im Elzer Bürgerhaus erhielten die Studierenden aus den Händen von Schulleiter Ralf Abel ihre Zertifikate im Beisein von Dirk Spilling, Koordinator des Erasmus-Programms. Ein Wort des Dankes ging auch an Dr. Barbara Braun, Koordinatorin des KMK-Fremdsprachenzertifikats.

Mit den erworbenen Europässen und zusätzlichen Sprachnachweisen haben sich die Absolventen beste Voraussetzungen für eine erfolgreiche berufliche Zukunft verschafft, wie Dirk Spilling betonte. Es sei wichtig, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen, gerade bei der vielseitigen Arbeit in den Einrichtungen. Die Verleihung des Europasses zeige das Interesse der Teilnehmer an anderen Menschen und Kulturen. Die Studierenden haben neben vielen kulturellen und anderen Eindrücken guter pädagogischer Praxis auch Möglichkeiten der Partizipation von Kindern, Jugendlichen und von Menschen mit Beeinträchtigung in den Gastländern erfahren. Zudem konnten sie intensive Einblicke in die Arbeitsweisen und Konzepte der europäischen Nachbarn bekommen.

Von Irland und Österreich, über Finnland, Estland und Litauen reichen die Kontakte der Limburger Fachschule für Sozialwesen, die den Studierenden im Rahmen des von der Europäischen Union finanzierten Programms die Studienaufhalte ermöglichte. Für viele Studierende ist der Auslands-Studienaufenthalt bei den Kooperationspartnern inzwischen ein fester Bestandteil ihrer Studienplanung. Rückmeldungen zeigen, dass sie sowohl in der fachlichen als auch persönlichen Entwicklung eine Bereicherung darstellen.

Hier die Namen der erfolgreichen Studierenden, die das Zertifikat „Europass Mobilität“ erhalten haben: Janina Brehmer, Hannah Ebel, Marie Hofmann, Hanna Gohlke, Lilli Fuchs, Leoni Blumentrath, Luca Ley, Jonas Knebel, Cheyenne Walker, Paulina Janßen, Chiara Heß, Victoria Skrobarczyk, Selin Köksal, Lilly Marquardt, Kim Justine Hofmann, Cora Schwarz, Raphael Herbst, Nicole Ulrich, Emma Weimer, Leon Diefenbach, Leander Sahl, Zarah Sagel, Catarina Bode, Kristina Geiger.

Weiterhin haben folgende Teilnehmer zusätzlich auch ein KMK-Fremdsprachenzertifikat bekommen, welches sie im Rahmen einer Englischprüfung auf der Niveaustufe B2 erfolgreich absolvierten: Catarina Bode, Janina Brehmer, Hannah Ebel, Lilli Fuchs, Kristina Geiger, Raphael Herbst, Kim Justine Hofmann, Selin Köksal, Lilly Marquardt, Leander Sahl und Cora Schwarz.

Für die kommenden Schuljahre ist an der Adolf-Reichwein-Schule bereits die Finanzierung weiterer Studienaufenthalte sichergestellt. Darüber hinaus nehmen die Fachschulen für Sozialpädagogik und Heilerziehungspflege an einem Partnerschaftsprojekt teil, in dem Studierende und Lehrer der beteiligten Schulen gemeinsam an Themen der Schulentwicklung arbeiten.

Update: 29.09.23

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Admins: J. Benner, M. Englisch