Schülerinnen und Schüler der Q2 treffen US-amerikanischen Studenten

Am Mittwoch, 22.05.2024 nahmen die beiden Englisch-Grundkurse von Frau Uhl und Herrn Allan sowie der Englisch-Leistungskurs von Frau Preußer-Rill an einer ganz besonderen Videokonferenz teil:

Erstmals war die Bewerbung unserer Schule beim „Meet US“-Programm der US-amerikanischen Botschaft in Deutschland erfolgreich und die Schülerinnen und Schüler hatten die Gelegenheit, mit einem US-amerikanischen Studenten zu sprechen und ihm Fragen zu vielen verschiedenen (mehr oder weniger) abiturrelevanten Themen zu stellen. Der Besuch war im Unterricht vorbereitet worden, sodass viele verschiedene Themen von Obamacare bis zur NRA angesprochen werden konnten.

Das „Meet US"-Programm soll dazu beitragen, den Blick deutscher Schülerinnen und Schüler auf die USA zu schärfen, indem es Amerikanerinnen und Amerikaner, in Deutschland lebende US-Bürger aus allen Lebensbereichen sowie Mitarbeiter der US-Botschaft und des Konsulats, mit Schülerinnen und Schülern zusammenbringt, um mit ihnen einen Dialog über das Alltagsleben in den Vereinigten Staaten zu führen. Ziel ist es, den Jugendlichen in Deutschland ein besseres Verständnis für die USA zu vermitteln.

Dabei kooperiert die Botschaft mit der deutsch-amerikanischen Fulbright-Kommission, die sich für den akademischen Austausch zwischen Deutschland und den USA einsetzt. Fulbright Germany konnte der Adolf-Reichwein-Schule einen ihrer Stipendiaten, Ammar Dharani, als Redner vermitteln, der derzeit an der Universität Erlangen-Nürnberg forscht.

Ammar Dharani besuchte unsere Schule im Rahmen einer Videokonferenz, die er von Erlangen aus leitete. Die teilnehmenden Kurse hatten sich in einem der großen Klassenräume der ARS versammelt und stellten dem 22-jährigen Ammar viele Fragen, zum Beispiel zum US-amerikanischen College-Leben, aber auch zur Armut vieler Menschen in den USA. Gemeinsam ging man auch der Frage nach, warum die beiden Kandidaten für das Präsidentenamt in den USA so alt sind.

Dass kulturelle Unterschiede besonders im Supermarkt deutlich werden, erklärte Ammar mit einem Augenzwinkern am Beispiel eines großen deutschen Discounters, in dem die Waren mit Hochgeschwindigkeit über das Kassenband gezogen werden, im Vergleich zu den Supermärkten in den USA, wo die Waren von Angestellten für die Kundinnen und Kunden in Tüten gepackt werden.

Ammar Dharani konnte allen seine persönliche Sicht auf soziale, politische und kulturelle Aspekte, die die USA aus deutscher Sicht ausmachen, sehr gut vermitteln.

Im Nachgang waren sich alle Beteiligten darüber einig, dass es sich um eine sehr gelungene Veranstaltung handelte, die wiederholt werden sollte.

Update: 25.06.24

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Admins: J. Benner, M. Englisch