News- und Bildergalerie der ARS

Archiv der News/Veranstaltungsseite Schuljahr 2015/16

Hier finden Sie die archivierten News des Schuljahres 2015/16.

Aktionstag 2016: Gesundheit am Spieß

(gd) Auch in diesem Jahr fanden die 300 Obstspieße der AG Schule & Gesundheit am Aktionstag reißenden Absatz, die in bewährter Weise in Teamarbeit frisch hergestellt wurden. So wurden die SchülerInnen und KollegInnen zwischen den einzelnen Stationen wieder fit durch Vitamine am Spieß. Am Ende des Tages konnte die AG den Organisatoren des Aktionsteams einen Spendenbetrag von 200 Euro übergeben, mit dem der Erlös des Spendenlaufes aufgestockt wurde.

Folgende Lehrkräfte und Mitglieder der AG Schule & Gesundheit waren beim Herstellen oder Verkauf im Einsatz: Inge Döhrn, Sabine Grote, Gertrud Knoche, Sandra Muth, Sabine Rasel, Tanja Schughart, Gabi Troll und Dr. Christiane Graf-Dobberstein. Vielen Dank dem Kollegen Edgar Gemmer für die Spende seiner köstlichen Erdbeeren, morgens frisch gepflückt im eigenen Feld!

Preisverleihung des Europäischen Wettbewerbs - 3. Regionale Siegerehrung in Limburg

120 Schülerinnen und Schüler überzeugen mit europäischen Ideen

[Dirk Fredl, rg] Wenn alle Briten so interessierte und engagierte Europäer wie diese Limburger Schüler wären, gäbe es heute keinen Brexit. Darin waren sich die Laudatoren bei der Preisverleihung des 63. Europäischen Wettbewerbes in der Limburger Marienschule einig. 120 Schülerinnen und Schüler von Adolf-Reichwein-, Leo-Sternberg und Marienschule erhielten aus den Händen von Europa-Staatssekretär Mark Weinmeister einen Landes- oder Bundespreis.

Seit vielen Jahren trägt der Europäische Wettbewerb mit dazu bei, dass Schülerinnen und Schüler sich mit dem europäischen Gedanken identifizieren können und verstehen lernen, was die Europäische Union auszeichnet. Unter dem Motto „Gemeinsam in Frieden leben“ haben in diesem Jahr bundesweit über 77.000 Schülerinnen und Schüler Beiträge eingereicht und den europäischen Kontinent mit Fragen rund um den Euro, Gleichberechtigung und Menschenrechte in ihre Klassenzimmer gebracht.

Im Rahmen der 3. Regionalen Siegerehrung, diesmal in der Marienschule, zeichneten Staatssekretär Weinmeister, der heimische Landtagsabgeordnete Joachim Veyhelmann und Bürgermeister Dr. Marius Hahn die Preisträger von Leo-Sternberg-Schule, Adolf-Reichwein-Schule und Marienschule für ihre Arbeiten aus, die mit Buchpreisen, Gutscheinen und Reisen nach Brüssel für ihre Beiträge belohnt wurden.

Die Schulleiterin der Marienschule, Dr. Henrike Zilling, hob in ihrer Begrüßung hervor, dass Toleranz, Frieden, Gerechtigkeit und Freiheit wesentliche Werte der Europäischen Union seien und in Zeiten zunehmender nationalstaatlicher Interessen nicht an Bedeutung verlieren dürften, sondern wichtiger denn je seien. Neben Dr. Zilling gratulierten auch Leo-Sternberg-Schulleiter Atillo Forte, Dr. Edith Müller, Abteilungsleiterin des Beruflichen Gymnasiums der Adolf-Reichwein-Schule, und Michael Borschel von der Europa-Union den Preisträgern.

In seiner Würdigung betonte Staatssekretär Weinmeistern den Grundgedankten der EU, der im gemeinsamen Zusammenleben in Frieden und Freiheit mit gleichen Werten bestehe und sich in den vergangenen 50 Jahren entwickelt habe. Entstanden sei dieser aus dem Bewusstsein heraus, dass die Schrecken der beiden Weltkriege so nie wieder stattfinden sollten. Der Europäische Wettbewerb, so Weinmeister, helfe den Schülerinnen und Schülern dabei, auf kreativem Weg die Grundwerte von Europa zu begreifen und zu verstehen. Er überreichte gemeinsam mit Initiator der Regionalen Siegerehrung und Wettbewerbskoordinator Hessens Roland Gawinski von der Adolf-Reichwein-Schule und Fachbereichsleiterin Meike Lang von der Marienschule insgesamt 120 Urkunden und Preise an Schülerinnen und Schüler der drei beteiligen Schulen. Besonders ehrten Weinmeister und Gawinski Noelle Baier von der Adolf-Reichwein-Schule, die nicht nur einen Gewinn auf Bundesebene mit selbstkomponierten Musikstücken erzielt, sondern sich auch darüber hinaus durch herausragendes Engagement hervorgetan hatte. Darüber hinaus konnten 11 ARS-Schülerinnen einen Bundespreis bei einer Teilnehmerzahl von 77.000 einheimsen: Noelle Baier, Muska Bariz, Lisa-Marie Blech, Selina Böcher, Julia Burkhardt, Ann-Katrin Eichmann, Katharina Groß, Nele Schermuly, Theresa Strieder, Henrik Thomer und Alexander Young.

Untermalt wurde die Feierstunde durch musikalische Beiträge der Marienschülerinnen Josephine Schmirl und Annika Räuschel am Klavier, die mit vierhändigen Darbietungen überzeugten, sowie durch die Schulband „Back2Basix“ der Adolf-Reichwein-Schule unter der Leitung von Adrian Allan mit Coverversionen modernen Popsongs.

>>> Zum Pressebericht in der Nassauischen Neuen Presse
>>> Zum Pressebericht im Weilburger Tageblatt
>>> Zum Bericht der Marienschule Limburg

Zahnmedizinische Fachangestellte der ARS feiern ihren Abschluss

(js) Am Mittwoch, den 22.6.16,  wurde die diesjährige praktische Prüfung der Zahnmedizinischen Fachangestellten (ZFA) der ARS durchgeführt. 18 Auszubildende bestanden die Abschlussprüfung.  Die Berufsschulzeugnisse und die Urkunden der Landeszahnärztekammer wurden im Beisein vieler Familienmitglieder und Arbeitgeber feierlich an diesem Abend in der Gaststätte "Zur Post" in Linter übergeben.
Die Abteilungsleiterin für die Berufsschule Gesundheit an der ARS, Frau Dr. Faber  und Herr Dr. Dr. Schardt, als Stellvertreter für die Landeszahnärztekammer Hessen eröffneten mit jeweils einer kleinen Rede die Feierlichkeiten. Die Auszubildenden bedankten sich bei den Lehrern in Form einer gelungenen Rede mit Blumen und Geschenken.
Mit einem kleinen Imbiss endete die gelungene Veranstaltung.

Begeisternde Aufführung der "Geschichten aus dem Wiener Wald"

[ra] In einer begeisternden Aufführung brachte der Literaturkurs "Darstellendes Spiel" die Geschichten aus dem Wiener Wald von Ödön von Horwarth auf die Bühne. Die Schauspieler setzten geschickt die Klischees der feinen Wiener Gesellschaft um das Jahr 1931 in Szene und überzeugten mit schauspielerischen Fähigkeiten und  ernormer Spielfreude. Frau Hassler hatte mit Geduld und pädagogischem Geschick das Stück eingeübt und auf die Gruppe zugeschnitten. 

>>> Lesen Se hier die Theaterrezension von Felix Ruoff

Autorin Röder besucht Adolf-Reichwein-Schule

(jm) Es war eine Autorenlesung mit Tiefgang. Die im deutschsprachigen Raum bekannte Autroin Marane Röder besuchte die Adolf-Reichwein-Schule (ARS) und trug aus ihren aktuellen Werken vor. Die Lesung hatte Tiefgang, denn die Klassen der Berufsfachschule hörten mit Spannung den Passagen der Autorin zu. Im deutschsprachigen Europa ist die Autorin Röder sehr bekannt und ihre Jugendwerke sind oft Lektürestoff im Deutschunterricht. So auch bei uns an der ARS. Auf Initative der Kollegin Sabrina Wüst nahm sich die Autorin Zeit und Muse, um sich den Fragen des Publikums an der ARS zu stellen.

Und gefragt wurde einiges, von der Dramatik und dem Plot des aktuellen Buches bis hin zu ihrem Schaffen aus Autorin. Hier erhielten die Schülerinnen und Schüler aus der Berufsfachschule einen sehr detaillierten Einblick in das Schaffen von Schriftstellern, von Buchlesungen über das Erstellen von Manuskripten, dem Austausch mit dem Verlag und natürlich den Verdienstmöglichkeiten, die sich mit solch einer Arbeit eröffnen. Der Kollegin Wüst und der Abteilungsleiterin Margit Meisterburg ein herzliches Dankeschön für einen Junitag mit Kultur vom Feinsten. Der Autorin Röder wünschen wir weiterhin viel Fortune mit ihren Büchern, die, ebenso wie ihre Kurzgeschichten, eine thematische Palette von Themen feinsinnig und wortgewandt behandeln.

Abiball 2016

[em] Unser diesjähriger Abiball startete am Freitag, den 17. Juni 2016, um 17:00 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst im Dom zu Limburg. Dieser Wortgottesdienst, den die Abiturienten gestalteten, beschäftigte sich mit dem Thema „Blumen“.
Die Celebranten des Gottesdienstes waren Herr Pfarrer Keßler und Diakon H.-G. Muth. Die musikalische Gestaltung erfolgte durch den Kantor Harald Opitz.
Im Anschluss an den Gottesdienst luden die Abiturienten zum Sektempfang in den Vorraum der  Stadthalle Limburg ein.
Ab 19:00 Uhr fanden sich alle Gäste und auch die Gastgeber im ansprechend dekorierten  Saal der Stadthalle Limburg ein. Die Abiturienten  Karina Neuberger und Nils Stengel  begrüßten die Festgäste und moderierten locker und unterhaltsam das weitere Programm.
 
Von schulischer Seite begrüßte Frau Dr. Müller. In ihrer Rede zeigte  sie auf, dass „Alles seine Zeit hat“. Weiterhin beglückwünsche sie die Abiturientinnen und Abiturienten und wünschte Ihnen  Zeit  für die wichtigen Dinge im Leben. Dann folgte die Abiturrede des Schulleiters Herrn Abel. Er ging auf das Anspruchsniveau des Landesabiturs ein und zeigte ganz klar auf, dass es keinen Niveauverfall bei den Abiturprüfungen gibt und die Anforderungen nach wie vor  hoch sind. Sein Dank galt den intensiven Bemühungen der Kollegen, auch diesen Abiturjahrgang fit zu machen für die vielfältigen Herausforderungen der Abiturprüfungen.
Jetzt folgte die Rede der Jahrgangssprecherin Dilara Gülbahce. Sie ermunterte ihre Jahrgangskollegen, ihren Weg zu finden und neue Dinge zu wagen. Sie bedankte sich auch für jegliche Unterstützung bei der Organisation des Abiballs.

Nun kam es zum Höhepunkt des Abends nämlich zur Zeugnisausgabe, die durch den Schulleiter, die Abteilungsleiterin  und die jeweiligen Tutoren  erfolgte.  Die Jahrgangsbesten Dominik Bernhard (Abinote 1,3). Maxine Hillmeier (Abinote 1,4) und Jelena Jost (Abinote 1,4) wurden mit einem Buchgeschenk, das im Namen  des Schulelternbeirates  übergeben wurde, besonders geehrt. Die Abiturientin Kathrin Weller wurde durch ihre Tutorin Frau Uecker für ihre Leistungen in Geschichte ausgezeichnet. Sie erhielt im Auftrag des Bürgermeisters Herrn Dr. Hahn einen Geschichtsband.

Nach der Zeugnisausgabe bestand Gelegenheit sich am Buffet für die weitere Feier zu stärken. Nachdem sogar Glückwünsche via Internet aus Australien übermittelt worden  waren, eröffnete eine Tanzformation der „Tanzschule Josat-Dörr“ unter der Regie von Nils Stengel  das nachfolgende  bunte Programm. Hier charakterisierten die Tutorengruppen ihre Tutoren/Innen in charmanter Weise und überreichten ihnen vielfältige Geschenke.  Ebenso bedankten sich die Abiturienten bei den Fachkollegen des Schwerpunktes Ernährung, Gesundheit und Pädagogik.
Alle im Saal amüsierten sich prächtig und hatten ein Lächeln auf dem Gesicht,  denn es war ein kurzweiliger, schöner Abend, der allen sicherlich noch lange in guter Erinnerung bleiben wird.

Der neue ARS-Planer für das Schuljahr 2016/17 hat eine Titelseite

[ra/bb] Der Wettbewerb für die Gestaltung der Titelseite unseres neuen ARS-Planers war erfolgreich: Viele tolle Vorschläge sind beim ARS-Planer-Team eingegangen. Alle Vorschläge repräsentieren die Vielfalt der Adolf-Reichwein-Schule in besonderer Weise und sind Beleg für das hohe Maß an Kreativität, für das unsere Schülerschaft steht. Wir danken allen Beteiligten für ihr großes Engagement!
Dennoch kann es nur eine Titelseite geben und deshalb musste sich die Jury für einen der Beiträge entscheiden. Die Wahl fiel auf die Zeichnung von Sophia Rudi. Sie zeigt viele geöffnete Bücher, die vom Himmel herabzuschweben scheinen und damit für „die Leichtigkeit des Lernens“ stehen, wie Schulleiter Ralf Abel bei der Preisverleihung sagte. Mit dieser Titelseite wird unser neuer ARS-Planer sicher ein echtes Schmuckstück. Und eine kleine Überraschung gab es bei der Preisverleihung obendrein: Da der Jury auch der von Elena Thiel eingereichte Beitrag so gut gefallen hat, wird dieser auf der Rückseite des Planers zu sehen sein. Drittplatzierte wurde Lina Kuschmann.
Barbara Braun, Margit Meisterburg, Iris Nefferorf, Irmgard Rado und Nadine Rompel hatten als ARS-Planer-Team diese Projekt ins Leben gerufen und den Wettbewerb  ausgelobt.

Reader wird zu Beginn des Schuljahres erhältlich sein

Erstmals wird der Reader mit wichtigen Informationen zum Schulleben, Ferien und Unterricht zu Beginn des Schuljahres 2016/17 verfügbar sein. Kernpunkt des Readers ist die Erweiterung zur Thematik des Feedback als Element der individuellen Lernmotivation.

EUMETSAT lädt Adolf-Reichwein Schülerinnen und Schüler ein - Bericht von Nele Schermuly, Selina Böcher (BG 12 )

Darmstadt. Der Europäische Wettbewerb lud erneut alle Bundessiegerinnen und Bundessieger aus Hessen nach Darmstadt zur Siegerehrung ein. Viele Grundschülerinnen und -schüler bis hin zu Oberstufenschülerinnen und -schüler waren sehr auf den Ablauf in dem schönen Gebäude der Eumetsat gespannt. Es ging sehr feierlich zu.

Zahlreiche Schülerinnen und Schüler des beruflichen Gymnasium haben mit Unterstützung von Roland Gawinski am 63. EU-Wettbewerb teilgenommen. Elf von diesen haben auf Bundesebene einen Preis ergattern und diesen am 19.05.2016 in Darmstadt bei EUMETSAT entgegennehmen können. So war eine mehrtägige Reise nach Brüssel zum Vizepräsident des Europäischen Parlaments Herrn Rainer Wieland MdEP bis hin zu vielen Geldpreisen dabei. ARS-Bundessieger wurden: Baier Noelle, Bariz Muska, Blech Lisa-Marie, Böcher Selina, Burkhardt Julia, Eichmann Ann-Kartin, Groß Katharina, Strieder Theresa, Schermuly Nele, Thomer Henrik und Young Alexander.

Die Preisverleihung wurde durch die Gewinner des Wettbewerbs „Jugend musiziert“ mit einem selbst komponierten Stück eröffnet und begleitet. Francis Poulenc erhielt den 1. Preis in der Kategorie „Dou: Klavier und ein Holzblasinstrument“.

Eine Begrüßung der Anwesenden erfolgte durch Herrn Bernd Kaufmann, Head of General Services Division von Eumetsat (European Organisation for the Explonation of Meteorological Satellites) woraufhin einige Danksagungen und Grußworte durch Herrn Mark Weinmeister, Hessischer Staatssekretät für Europaangelegenheiten, Herrn Andreas May, Vorsitzender der Europa-Union Darmstadt-Dieburg, Herrn Fabian Klaes, Landesbeauftragter für den Europäischen Wettbewerb und Herrn Roland Gawinski, Bundes- und Landesjuror, folgten.

Auch die Schülerin Frau Mahlet Melka Tadesse hatte die Möglichkeit sich zu Wort zu melden. Die Schülerin der Dreieichschule in Langen präsentierte ihre gänsehauterregende Schülerinnenrede, welche sie im Rahmen des EU-Projektes verfasste und dafür einen „Beste Arbeit-Preis" zu Recht erhielt.

Im Anschluss wurden die Schülerinnen und Schüler innerhalb der einzelnen Module nach vorne gebeten, um ihre Preise entgegenzunehmen. Geldpreise in unterschiedlicher Höhe, Reisen sowie der Preis des Bundespräsidenten waren ein Teil der möglichen Gewinne. Nach einem Schlusswort von Herrn Fabian Klaes bot sich die Möglichkeit für alle Teilnehmer der Veranstaltung, bei einem kleinen Snack Informationen über die verschiedenen Arbeiten auszutauschen sowie die Räumlichkeiten von EUMETSAT näher zu betrachten.

Nach und nach räumte sich das Veranstaltungsgebäude und die Bundessiegerinnen und -sieger konnten sich nach einem spannenden und aufregenden Vormittag nach Hause, in die verschiedensten Richtungen, begeben.

Nele Schermuly, Selina Böcher (BG 12 )

Biologiekurse der Adolf-Reichwein-Kurse in Aktion

In den vergangenen zwei Schuljahren wurde der Unterricht der Biologiekurse der Oberstufe – gleich ob Grund- oder Leistungskurse – durch einige interessante innerschulische und außerschulische Projekttage ergänzt. Die Schülerinnen und Schüler konnten ihr im Unterricht erarbeitetes Wissen praktisch anwenden und vertiefen. Wir blicken auf eine interessante und abwechslungsreiche Zeit in der Q-Phase zurück.


Die ersten beiden Fotos beziehen sich auf das Erstellen eines „genetischen Fingerabdrucks“ mit Frau Molsberger-Lange (Inhalt Q1-Genetik). Die nachfolgenden Bilder zeigen Myrmecodia sowie lebende Steine im Botanischen Garten in Mainz (Inhalt Q2-Ökologie). Die letzten beiden Fotos vermitteln Eindrücke von der  Senckenberg-Exkursion mit praktischen Übungen (Inhalt Q4-Evolution).

ARS-Schülerinnen gestalten Werbefilm für die Europäische Bewegung!

Noelle Baier, Katharina Groß und Julia Burghardt erstellten im Politik und Wirtschaftskurs von Herrn Roland Gawinski eine Hausarbeit und einen eigenen Song "Mach die Augen auf". Dieser wurde nun von der Europäische Bewegung Deutschland e.V. in Berlin für einen Werbefilm auserwählt. Genießen Sie "Best of 2016" von Schülerinnen und Schülern aus ganz Deutschland.

Herzlichen Glückwunsch! 

Europatag in Limburg 09.05.2016 - mit der PPC, Marienschule und der Adolf-Reichwein-Schule

 

(rg) Europatag in Limburg – 09.05.2016

Schülerinnen und Schüler der Marienschule, Peter-Paul-Cahensly Schule und der Adolf-Reichwein-Schule waren aktiv - Vortrag von Herrn Friedrich von Heusinger, Leiter der Hessischen Landesvertretung in Brüssel

Limburg. Mitglieder der Europa Union sowie Schülerinnen und Schüler aus Limburg nahmen am Europatag in der Stadthalle Limburg am 09.05.2016 teil. Einige Lernende der Adolf-Reichwein-Schule stellten ihre Ergebnisse des EU-Wettbewerbs 2016 einem breiten Fachpublikum vor.

Auf dem Markt der Möglichkeiten präsentierten sie durch ihre Hausarbeiten sowie verschiedene Produkte wie z. B. Videos und Kinderbücher mögliche Lösungsansätze für ihre europäischen Themen „Gewalt im Alltag“, „Flüchtlingspolitik“ und „Europäische Identität“.

Einen eigenen komponierten Song stellten Felix Eufinger und Paula Friebe im Foyer der Stadthalle emotional ergreifend und beeindruckend professionell vor. Die Zugabe blieb nicht aus. Im Anschluss überzeugten Henrik Thomer und Alexander Young mit ihrem Projekt „Woran merken wir, dass wir Europäer sind?“ Europa stehe vor vielen Herausforderungen, die zu lösen seien, aber Menschenrechte, Demokratie und Friedenserhaltung stünden nun mal bei jedem Europäer im Vordergrund. Europa sei nun mal ein „Friedens- und Demokratieprozess“, so die Schüler der Adolf-Reichwein-Schule. Zuschauerfragen beantworteten sie souverän und kompetent.

Auf dem Markt der Möglichkeiten präsentierten sich die Lernenden des Beruflichen Gymnasiums der Stufe 12 Baier Noelle, Bariz Muska, Blech Lisa Marie, Böcher Selina, Bode Moritz, Burggraf Tristan, Burghardt Julia, Eichmann Ann-Kathrin, Eufinger Felix, Friebe Paula, Groß Katharina, Lehnert Charlotte, Schermuly Nele, Strieder Theresa, Thomer Henrik und Young Alexander und freuten sich über die Teilnahmebestätigung der Europa Union.

Der Vortrag von Herrn Heusinger ermöglichte einen differenzierteren Blick auf die Bedeutung von Europa und Brüssel. Er stellte die Herausforderungen und das Ziel der EU in den Vordergrund seiner Gedanken, was auch seine Aufgabe als Vertreter Hessens in Brüssel sei. „Denn wenn man die Ziele der EU versteht, wird jedem schnell klar, wie wichtig die EU und der Zusammenhalt der Demokratien in Europa ist, um beispielsweise die Flüchtlingsfrage, wie auch die Griechenlandproblematik zu lösen“. Er machte Mut, sich mit dieser Thematik immer wieder auseinander zusetzen, um Lösungen im Sinne eines demokratischen Europas zu finden.

Impressionen vom 09.05.2016

Fachschule besucht Ausstellung und Workshop von Peter Walker

(c) Fotos: Willi Jung

(ra) Im historischen Rathaus der Stadt Limburg, besuchten 25 Studierende der Fachschule für Sozialpädagogik unter Leitung von Inge Fuchs und Adrian Allan die Ausstellung "Instrumentalisation of Line und Form" des englischen Bildhauers Peter Walker. Gemeinsam mit Astrid Siegel von der Stadt Limburg erlebten die Studierenden zweieinhalb spannende Stunden im direkten Dialog mit dem international bekannten Künstler, der in seiner Wahlheimat Lichfield wohnt. Neben dem interessanten Besuch der Ausstellung wurden die angehenden Erzieherinnen und Erzieher auch zu eigenen Interpretationen verschiedener Ausstellungsobjekte motiviert und tauchten ein in die Magie künstlerischen Schaffens.

Dass der kunstbezogene Dialog weitgehend in englischer Sprache verlief, störte keinen der Teilnehmer. Viel zu fasziniert waren alle vom Austausch mit dem Künstler, seiner Frau Kathryn und Kollegen David [mehr]. Zur Website der Stadt Limburg [mehr].

 

 

Personalversammlung gut besucht

(jm) Alle Jahre wieder, und seit Jahren rundum beliebt: die Personalversammlung. Mehr als 50 Kolleginnen und Kollegen nahmen sich nachmittags die Zeit, um aktiv das Leben an der Adolf-Reichwein-Schule (ARS) zu gestalten. Denn die Personalversammlung ist nicht nur ein Organ der Schulpolitik, auf dem der Personalrat Aufgaben und Herausforderungen, Wichtiges und Besonderes aus dem Schuljahr vorstellt. Mehr noch, die Personalversammlung ist eine offene Plattform, an der jeder aus dem Kollegium Fragen stellen und Anregungen einbringen kann. Und dies wurde lebhaft genutzt zu Themen wie Präventionsarbeit oder der weiteren räumichen Gestaltung an der ARS.

Besonderes Interesse galt neben dem Vortrag zur Suchtpräsentation der Wahl des Ausflugsortes für die anstehende Kollegiumsfahrt. Knapp, aber doch mehrheitlich entschied sich das Plenum für die Fahrt nach Mayen, die Anfang September angetreten wird. Der Personalrat dankte den Kolleginnen und Kollegen für die Teilnahme und verabschiedete sich mit dem Hinweis auf die anstehenden Wahlen zum neuen Personalrat, die im Mai stattfinden. Daher an dieser Stelle der Hinweis, sich an der Wahl zum Personalrat zu beteiligen. Informationen  zum Wahlmodus und den zur Wahl stehenden Kolleginnen und Kollegen sind im Lehrerzimmer ersichtlich.

Demokratisch handeln – ARS erneut erfolgreich mit Best Practice Projekt „Kommunalpolitik live erleben“

(rg) Marburg. Demokratisch Handeln – Ein Förderprogramm für Jugend und Schule lud zur 1. Lernstatt Demokratie Hessen 59 Best-Practice-Projekte nach Marburg am 14.04.2016 ein.

Herr Helmolt Rademacher, HKM-Projektleiter Gewaltprävention und Demokratielernen begrüßte alle Auserwählten herzlich. Frau Prof. Dr. Katrin Höhmann von der PH Ludwigsburg stellte die Bedeutung der Demokratie für die Schüler und Schule erhellend dar und verwies auf die bundesweit stattfindenden Projekte. Dr. Bernt Gebauer, Geschwister Scholl Schule, Bensheim, machte deutlich wie wichtig das neue Kerncurriculum des Faches Politik und Wirtschaft für die Förderung von Lernenden sei. Er stellte „TASKs for Democracy“, den pädagogischen Ansatz des Pestalozziprogramms des Europarats eindrucksvoll vor. Im Anschluss boten sich für die ARS-Teilnehmer Alexander Young, Henrik Thomer, Joel Zey und Felix Ruoff mehrere sehr interessante Workshops an.

Das Berufliche Gymnasium führt im Fach Politik und Wirtschaft seit Jahren mit der 12ten Klassenstufe das Projekt „Kommunalpolitik live erleben“ vor den Sommerferien in Kooperation mit dem Bürgermeister, allen demokratischen Parteien, dem Magistrat sowie dem Ältestenrat der Stadt Limburg durch. Ziel des Projektes ist der Abbau von Politikverdrossenheit, die Förderung von anwendbarem und demokratischen Wissen, so der Initiator Roland Gawinski. Darüber hinaus steht das Kennenlernen von schülernachvollziehbaren politischen Diskussionen aus ihrer Heimat im Focus und das Erkennen politischer Abläufe sowie Strukturen. Der Transfer dieser Prozesse von der Kommune auf das Land, den Bund und die EU stehen im Vordergrund.

 Vor den Sommerferien findet eine Schulung über die Hessische Gemeindeordnung statt, danach besuchen die Lernenden die Fraktionssitzungen, Ausschüsse nach eigener Einwahl: Stadtentwicklung, Bau- und Dorferneuerung, Umwelt und Energie, Jugend und Soziales, Haupt- und Finanzausschuss. Den Höhepunkt stellt der Besuch des Stadtparlaments dar. Durch die Multiperspektivität erhalten sie einen Einblick in den Alltag eines ehrenamtlichen Politikers aus ihrer nächsten Umgebung, den sie u.U. persönlich kennen. Während dieser Besuche finden Gespräche mit den Abgeordneten in den Fraktionen statt. In den Ausschüssen erkennen sie Zusammenhänge und machtpolitische Prozesse. Die Stadtverordnetenversammlung stellt den möglichen Abschluss von Prozessen über „Gesetze“ dar. Die Lernenden können sich persönlich mit den einzelnen Fraktionsmitgliedern sprechen. Am Ende findet eine Evaluation statt, in der die Lernenden auch eine Rückmeldung über das Projekt und an die Abgeordneten geben. Im Anschluss bieten sich Gespräche mit den „Jungen Parteien“ an, die einen Einblick in die Jugendarbeit demokratischer Parteien geben.

Die Jury hat aus 268 Wettbewerbsbeiträgen 59 Best-Practice-Projekte ausgewählt und für eine Einladung zur "Lernstatt Demokratie" empfohlen. Die Ende letzten Jahres abgeschlossene Ausschreibung 2015 des Bundeswettbewerbs "Förderprogramm Demokratisch Handeln" legt bemerkenswerte Ergebnisse bürgerschaftlichen Handelns und erfolgreichen Lernens für die Demokratie vor. Aus den insgesamt 268 Beiträgen, die in der Ausschreibung 2015 aus Schulen und Initiativen aller Bundesländer sowie aller Schulformen und -stufen eingereicht worden sind, wählte eine 47 -köpfige Jury 59 Beispiele aus. In diesen werden herausragende Erfahrungen, Ergebnisse und Lernformen für Engagement, kritische Loyalität und Lernen für die Demokratie sichtbar. Die Ausschreibung zeigt, dass in Jugend und Schule ein breit gefächertes Interesse an Engagement und Einsatz in und für die Demokratie vorliegt. Sie zeigt dabei auch, wie komplex erfolgversprechende Ansätze angelegt werden müssen, in denen sich das Lernen mit dem engagierten Handeln von Kindern und Jugendlichen verbindet. Überwiegend handelt es sich um themenbezogene, fächerverbindende oder fächerübergreifenden Ansätze. Viele Projekte haben eine lange Verlaufszeit und kombinieren zudem Angebote aus dem Wahlbereich oder dem engagierten bürgerschaftlichen Handeln der Schülerinnen und Schüler in ihrer Freizeit. Es überrascht kaum, dass viele Projekte sich mit "Migration, Flucht, Asyl" und aktuellen Formen der Hilfe für Geflüchtete befassen.

Damit wird zum wiederholten Male deutlich: Jugend und Schule können gegen die vielbeschworene Politikverdrossenheit wirken - mit Projekten von hoher Qualität, die zeigen, dass die Schule ein wichtiger Lernort ist für Wissen, Haltung und Handeln in einer lebendigen Demokratie, die sich der aktiven Bürgergesellschaft verpflichtet weiß.

Erneut Fremdsprachenzertifikate überreicht

(ra) In einer kleinen Feierstunde konnte Schulleiter Ralf Abel wieder vier Studierenden der Fachschule das KMK-Fremdsprachenzertifikat überreichen. Valentina Peluso, Paulina Schmitz, Stefanie Tippner und Johanna Kneusel hatten sich den Englischprüfungen in Rezeption, Produktion, Mediation und Interaktion erfolgreich gestellt und nahmen die Zertifikate stolz entgegen. Damit haben Sie für die zukünftigen Bewerbungen einen entscheidenen Vorteil erworben, insbesondere auch für Einrichtungen, die zweisprachig arbeiten, sagte Ralf Abel bei der Auszeichnung. Die Prüfungen hatten Dr. Ulrike Kamende und Barbara Braun zuvor in Wort und Schrift erfolgreich abgenommen.  

Ausstellung "Der Kalte Krieg" im Foyer

(jm) Geschichte lebt. Im wahrsten Sinne. Der Besuch des US-Präsidenten Obama in Kuba bei Raul Castro zeigt dies. Zum ersten Mal seit 88 Jahren besucht ein US-Präsident die Karibik-Insel. Und zum ersten Mal werden nach jahrzehntelanger Embargopolitik sich wieder die Hände gereicht. Ein Tag für die Geschichtsbücher und ein Tag, der klar macht, wie sehr geschichtliche Entwicklungen die Haltungen, Ansichten und Meinungen von Politikern prägen können. Zum Guten hin nun in Kuba, das auf eine baldige Öffnung der Blockadepolitik hoffen darf. Als eine der letzten Bastionen des Sozialismus litt das Volk in Kuba unter den Auswirkungen des "Kalten Krieges". Mit dem jetzigen Besuch Obamas kann vielleicht in Kürze ein weiteres Kapitel des "Kalten Krieges" geschlossen werden. Zum Wohl vieler.

Doch kann aus dem Besuch wirklich ein Neubeginn werden? Ein Blick zurück in die Geschichte vermittelt Klarheit in dieser Frage. Die Ausstellung "Der Kalte Krieg" gibt jedem Interessierten genug Hintergrundwissen, um einzuschätzen, wie bedeutsam diese Kubareise Obamas für beide Nationen ist. Diese Ausstellung ist im Foyer der Adolf-Reichwein-Schule (ARS) eröffnet worden und sie stößt auf ganz reges Interesse. Viele Klassen haben sich bereits vor Augen geführt, wie sich das Weltgeschehen nach dem zweiten Weltkrieg entwickelt hat. Vom Sputnik-Schock bis zur Kuba-Krise. Und diese geschichtliche Zeit, als "Kalter Krieg" umrissen, hat noch Auswirkungen auf die Gegenwart. Ein Blick in die Nachrichten reicht, um zu sehen, geschichtlich ist der "Kalte Krieg" nie ganz beendet gewesen. Einzelne Staaten in der Welt waren und sind zum Teil heute noch in konfrontativen Gegeneinander ausgerichtet, ohne dass hierbei Waffen zum Einsatz kommen.

Doch der Blick zurück hilft, Schülern wie auch Lehrkräften, den Blick auf die Gegenwart zu schärfen. Was sind die Quellen gewesen für diese Entwicklung, was bewirkte der "Kalte Krieg" für die politische Ausrichtung insbesondere der deutschen Politik. Fragen, für deren Antwort ein Besuch der Ausstellung lohnenswert ist. Hier wird an Bilddokumenten und mit didaktisch ansprechenden Texten Wissen vermittelt und Interesse geweckt, tiefer in die Geschichte einzusteigen. Und dieses Wissen hilft, das heutige politische Geschehen in einem weiteren Fokus zu sehen.  

Die Ausstellung wurde auf Initiative der Fachschaft "Geschichte" erworben. Eine Investition, die sich bezahlt macht. Denn, die Ausstellung ist keine Bildersammlung mit netten Begleittexten, sondern eine durchweg hoch interessante Komposition von wichtigen Zeitzeugnissen, Kommentaren und einem pädagogischen Begleitpaket, das wie eine wirklich historisch-politische Bildungsarbeit ermöglicht. Ein Dank an die Fachschaft für den Erwerb der Ausstellung "Der Kalte Krieg. Ursachen - Geschichte - Folgen".  Die Ausstellung ist Teil einer bundesweiten Kampagne der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und des Berliner Kollegs "Kalter Krieg". Die Adolf-Reichwein-Schule unterstützt mit Engagement diese Kampagne, die am 8. März 2016 in der Bundesrepublik startete. Interessierte können jederzeit die Kolleginnen und Kollegen der Fachschaft Geschichte ansprechen, um weitere Details zu dieser spannenden wie aktuellen Ausstellung zu erfahren. 

ARS als Fair-Trade-Schule ausgezeichnet

(jm) Engagement, das sich lohnt. Jahrelang haben viele an unserer Schule vorbildhaft gehandelt, Lehrer wie Schüler. Und jetzt wurden sie dafür geehrt. Mit der Auszeichnung "Fair-Trade-Schule". Und für diese Auszeichnung wurde in verschiedenen Schulformen mit viel Fleiß das Essens- und Getränkeangebot der Adolf-Reichwein-Schule (ARS) gewissenhaft umgestaltet. Zahlreiche Veranstaltungen, Aktionswochen, eine breites Essensangebot in der "Esseria" und nachhaltig gefertigte Produkte aus aller Welt, dies alles verdeutlicht ein bewußtes "Ja" zum Fairen Handel.

Denn es wurden Waren eingekauft und Produkte angeboten, mit denen man guten Gewissenes handeln kann. Die Auszeichung "Fair-Trade" steht für verantwortungsvolles Schaffen und auch für eine kritische Auseinandersetzung mit Lebensmitteln und deren Erzeugung. Wer weiß schon, wer von dem Kaffee profitiert, den wir täglich genießen. Der Handel, die Erzeuger? Letztlich bleibt bei den landwirtschaftlichen Betrieben, den Bauern vor Ort, oft zu wenig Geld, um ihre Familien langfristig zu ernähren. Weiß man gemeinhin, woher der schmackhafte Kakao kommt, der in unserer Schokolade steckt? Meist nicht. Antworten können Interessierte erfahren, wenn Sie einen Blick in die Esseria werfen und sich die Infostände in der ARS anschauen, die über das Jahr hinweg solche Produktionsprobleme aufzeigen und Lösungen anschaulich machen, die mit dem "Fairen Handel" umsetzbar sind.

Frau Buda-Friedrich von "Fair-Trade" lobte in ihrer Rede das konsequente Handeln an der ARS. Sie überreichte das Zertifikat "Fair-Trade" an Kollegin Rosemarie Bopp, die stellvertretend für verschiedene Schulformen zusammen mit Schulleiter Ralf Abel die Auszeichung annahm. "Für uns ist die Auszeichnung Ansporn weiterhin umweltbewußt und fair zu handeln an der ARS", betonte Kollegin Bopp. Schulleiter Ralf Abel ergänzte "mit dieser Auszeichnung wird auch bestätigt, was wir alle wissen, gute Produkte und schmackhaftes Essen brauchen eine gesunde Grundlage. Und der "Faire Handel" bietet hierzu die besten Voraussetzungen". Dies verdeutlichte insbesondere ein persönlicher Bericht von Johanna Bodewing, die während ihres Auslandspraktikums ("Bildung trifft Entwicklung") sich voller Herzblut für den Fairen Handel von Kakao und Kakaoprodukten in Südamerika einsetzte. Und dieses Engagament vor Ort setzt sie in Limburg fort. Ihre Vorträge rütteln auf, geben Einblick in die schwierige Situation der Erzeuger und sie eröffnen Perspektiven, für die Bauern in Südamerika wie auch für uns als Konsumenten.

Die Adolf-Reichwein-Schule ist eine der ersten Fair-Trade-Schulen in Hessen und die erste in Limburg. Damit ergänzt das schulische Engagement das Streben der Stadt Limburg sich als "Fair-Trade-Stadt" in Hessen zu etablieren. Das gelungene Rahmenprogramm mit einer Präsentation der Hauswirtschafter/innen über "Fair-Trade-Aktionen" an der ARS und der musikalischen Begleitung durch die Schulband spricht für das beherzte Engagement an der ARS. Allen Beteiligten ein herzliches Dankeschön und der Schule ein dickes Lob für die hohe Auszeichnung.

Umweltbewusstsein und Müllvermeidung Projektarbeit der Adolf-Reichwein-Schule in Limburg

(eg) Das Projekt zum Thema „Umweltbewusstsein und Müllvermeidung“ wurde von angehenden Erziehern und Erzieherinnen der Fachschule für Sozialpädagogik der Adolf-Reichwein-Schule in Limburg in einem Zeitraum von sieben Wochen durchgeführt. Unter dem Motto „Müllzwerge – Wir machen die Welt ein kleines bisschen sauberer“ gingen jede Woche eine Gruppe von sechs Schülern und Schülerinnen in die Katholische Kindertagesstätte St. Antonius in Limburg Eschhofen und wurden dort zur Gestaltung verschiedener Angebote herzlich begrüßt. Die Aktivitäten wurden vor Ort mit einer Gruppe von fünfzehn Vorschulkindern im Alter von fünf bis sechs Jahren ko-konstruktiv erarbeitet.
Als ständiger Begleiter diente dabei ein fiktiver Charakter in Form einer Handpuppe namens „Manni aus der Mülltonne“. Seine Aufgabe bestand darin, Themen anschaulich und kindgerecht darzustellen, das Gruppengeschehen zu moderieren und den Kindern als Identifikationsmöglichkeit zu dienen.
Zu Beginn wurde besprochen wie Müll entsteht und damit in das Thema eingeführt. Dabei bot sich den Kindern die Möglichkeit aus ihrem Alltag zu erzählen und den Gruppenprozess aktiv mitzugestalten. Um den Kindern die Relevanz des verantwortungsbewussten Umgangs mit Müll näher zu bringen, wurde die massive Müllproduktion an Karneval thematisiert und somit an die Lebenswelt der Kinder angeknüpft. In Anlehnung an die tägliche Entstehung von neuem Abfall wurde die ordnungsgemäße Mülltrennung durch die gemeinsame Gestaltung mehrerer Collagen vermittelt. Durch das Aufzeigen von Konsequenzen der Umweltverschmutzung mit Bildern und Geschichten aus dem Alltag der Kinder, wurde die Notwendigkeit der Müllvermeidung verdeutlicht. Daran anknüpfend offerierten wir verschiedene Verpackungsmöglichkeiten, welche selbstständig von den Kindern in „guten und schlechten Müll“ unterteilt wurden. Außerdem wurde das Thema Recycling angesprochen, um einen Einblick in die kommenden Angebote zu gewährleisten. In den darauffolgenden zwei Wochen bot sich den Kindern die Gelegenheit etwas mit entsorgtem Material zu kreieren, zu gestalten und ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. Bei der Vorbereitung und Durchführung der verschiedenen Angebote wurde stets darauf geachtet, das Verantwortungs- und Umweltbewusstsein der Kinder gezielt zu fördern.
Der Höhepunkt des Projektes war der Besuch der örtlichen Müllabfuhr „Bördner“. Die Mitarbeiter der Entsorgungsfirma ermöglichten den Kindern Einsicht in deren Aufgabenfeld und gaben ihnen gleichzeitig die Chance das Fahrzeug von innen kennenzulernen. Als Präsent bekam jedes Kind eine Warnweste von der Müllabfuhr ausgehändigt, welche im Voraus ausführlich erklärt wurde.
Abschließend wurde gemeinsam eine Abschlussreflexion durchgeführt, in welcher die Kinder die Möglichkeit hatten ihre Meinung zu äußern und der Gruppe ein Feedback zu geben. Dazu wurde ein Quiz gespielt, bei welchem die Kinder ihr Wissen unter Beweis stellen konnten. Als Abschied wurde ein gesundes und verpackungsarmes Frühstück vorbereitet, bei dem erstmalig die gesamte Projektgruppe zu Besuch in der Einrichtung war. Zur Erinnerung an die gemeinsame Projektzeit bekamen die Kinder ein Portfolio überreicht, welches Fotos und Themen der vergangenen Wochen beinhaltet.
Das Projekt fand insgesamt sowohl bei den Angestellten der Einrichtung als auch bei den Kindern sehr viel Zuspruch. Am Projekt beteiligt waren insgesamt siebzehn Schüler und Schülerinnen der Klassen 12a, 12c und 12d der Fachschule für Sozialpädagogik der Adolf-Reichwein-Schule in Limburg.
Geschrieben von: Steffen Müller, Larissa Stauber und Maren Wolf

Zweites Ehemaligentreffen des Beruflichen Gymnasiums

(em) Am Freitag, den 05.02.2016, fand ab 17:00 Uhr das „Zweite Ehemaligentreffen“ der Abiturjahrgänge 2008 bis 2014 im Kommunikationszentrum der Adolf-Reichwein-Schule statt. Zum Treffen kamen 55 ehemalige Abiturienten aus nah und fern. Sie wurden durch die fetzige, rockige Musik der Schulband „Back2Basix“ unter der bewährten  Leitung des Kollegen Adrian Allan empfangen und locker durch den Kollegen Gawinski durch das Programm geführt.
In entspannter, angenehmer Atmosphäre bei leckeren Backwaren und Getränken, die die SchülerInnen  des Biologie-Leistungskurses der Jahrgangsstufe 12  servierten, ließen die Ehemaligen Erinnerungen und lustige Anekdoten aus der Schulzeit aufleben. Eine kleine Bildergalerie der Abiturjahrgänge 2006 bis 2015 frischte ebenso gemeinsame Erlebnisse  auf.
Unser Schulleiter Herr Abel hieß im Verlauf der Veranstaltung die Gäste herzlich willkommen und führte eine interessierte Gruppe durch die neuen Räume der Schule. Die Besucher staunten sehr über die Entwicklung und Veränderung ihrer ehemaligen Schule.
Der Hinweis auf den Ehemaligentag mittels unserer Homepage machte  sogar Abiturienten der Jahrgänge 1976 und 1986 auf die Veranstaltung aufmerksam. Die Vertreter dieser Jahrgänge wurden mit einem Weinpräsent für ihr 40jähriges bzw. 30jähriges Jubiläum geehrt.
Die Organisatoren der Veranstaltung hatten die Idee, dass neben den Austauschgesprächen der Ehemaligen auch Kurzvorträge zu interessanten Themen die Treffen bereichern sollen. In diesem Zusammenhang schilderte der Kollege Kevin Kreckel in kritischer Weise einzelne  Stationen seiner Lehrerausbildung. Vielleicht stellen sich bei künftigen Treffen weitere Gäste für Kurzreferate zur Verfügung.
Die Zeit des Ehemaligentages verging wie im Flug und gegen 19:30 Uhr wurde das Treffen von der Adolf-Reichwein-Schule in die Havana-Bar in Limburg verlegt.
Alle äußerten sich sehr positiv zum Ambiente und zum Verlauf des „Zweiten Ehemaligentreffens“ und versprachen bereits ihr Kommen für das nächste Jahr. Laut einer Feedback-Befragung wird ein Treffen für den 29.09.2017 favorisiert.  Vielleicht können dann auch mehr ehemalige KollegenInnen teilnehmen. Das war  ein vielfach geäußerter Wunsch der Gäste.

Heinz Thomé nach über 43 Jahren Schuldienst in den verdienten Ruhestand verabschiedet

(ra) Im Rahmen einer kleinen Feierstunde wurde Heinz Thomé nach 43,5 Jahren kontinuierlichem Dienst im Beisein von Schulleiter Ralf Abel, Frau Dr. Müller und Frau Dr. Faber in den verdienten Ruhestand verabschiedet.  Nach dem Studium der Philosophie, Theologie und Germanistik, das Heinz Thomé mit Auszeichnung erfolgreich abschloss, unterrichtete Heinz Thomé von Beginn an im entstehenden Beruflichen Gymnasium, das er in den 70iger Jahren mitaufbaute. Ganze Generationen von Schülerinnen und Schüler hat er seit dieser Zeit im Gymnasium und der Fachoberschule in den Fächern Deutsch, katholische Religion und Latein geprägt und dabei bei vielen jungen Menschen einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Sein profundes Wissen, seine Gradlinigkeit und seine Streitbarkeit haben die Schülerinnen und Schüler immer wieder fasziniert.  Als Klassenlehrer und Tutor war er für unzählige Schülerinnen und Schüler ein vertrauter Ansprechpartner.

Unermüdlich, gewissenhaft und ausdauernd hat Heinz Thomé seinen Dienst wahrgenommen. Immer wieder hat er Mehrabeit übernommen, um den Unterricht abzudecken. Sogar an der Tilemannschule übernahm Heinz Thomé Lateinunterricht, als dort Lehrer fehlten. Über Jahrzehnte hat Heinz Thomé in den verschiedenen Fächern Vorschläge erstellt und jedes Jahr schriftliche und mündliche Prüfungen durchgeführt. Unzählige Examensarbeiten hat er für angehende Kolleginnen und Kollegen Korrektur gelesen, weil man das Urteil von Heinz Thomé schätzte. Bekannt wurde Heinz Thomé auch als Herausgeber der Textreihe "Wege und Ziele".
Mit Heinz Thomé geht ein Kollege der ersten Lehrergeneration an der ARS in den Ruhestand, der die pädagogische Arbeit und das Profil an der ARS maßgeblich mitprägte.

Erfreulicherweise bleibt Kollege Thomé der ARS aber noch mit ein paar Stunden erhalten, um die Abschlussklassen im Beruflichen Gymnasium und der Fachoberschule zum erfolgreichen Abitur bzw. Fachabitur zu führen.

Theaterkurs führt das Stück "Die drei Schwestern" auf

(ra/em) „Die eine in schwarz, die andere in weiß“. Mit diesen einprägsamen Worten läutete Olga, eine der „drei Schwestern“ das gleichnamige Stück von Anton Tschechow ein. Erneut bot der Literaturkurs "Darstellendes Spiel" unter Leitung von Frau Hassler des BG12 am 19.12.2015 eine Reise in die faszinierende Welt des Theaters.
Doch bevor das eigentliche Stück begann, wurde dem Publikum die Besonderheit der Uraufführung des Stücks von Anton Tschechow, einem talentierten Künstler und Arzt, vor Augen geführt. Dieser konnte aufgrund einer Erkrankung nicht bei der Premiere seines Stückes anwesend sein. Ein Preludé zu Beginn der Neuinterpretation an der ARS erinnerte an diesen Umstand.

 

Zum Stück: Mascha, Irina und Olga sind die namensgebenden drei Schwestern im Alter von 20 bis 30 Jahren. Alle drei sehen sich mit den typisch menschlichen Problemen wie Liebe, Arbeit und der Sehnsucht nach ihrer Heimat Moskau konfrontiert.

 

Im Auftritt verstanden es der Theaterkurs in hervorragender Weise die verschiedensten Emotionen der Protagonisten exzellent in Szene zu setzen. Eine tolle Leistung, für die der Kurs mit ihrer Lehrerin Sybille Hassler langanhalten Beifall erhielt. [mehr].

 

Ein Bild des Kurses zum Download [hier].

Staatssekretär Dr. Wolfgang Dippel besucht die ARS

(ra) Zu einem Informationsbesuch machte Staatssekretär Dr. Dippel aus dem Sozialministerium am 22. Januar Halt in der ARS. Gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Joachim Veyhelmann und Herrn Dormagen vom Staatlichen Schulamt informierten sich die Besucher über das breite Angebot beruflicher Schulen und erörterten Entwicklungsperspektiven. Im Focus der Gespräche standen dabei das Berufsfeld Sozialpädagogik mit der Erzieherausbildung und die demographische Entwicklung im Pflegebereich. Mit guten Eindrücken verlies Staatssekretär Dr. Dippel die ARS.  

Messe "Best of Events" - Unglaubliche Begegnungen

(jm) Ist man in einem "Star Wars" Film? Begegnungen mit großen Robotern, Feen und anderen Geschöpfen aus Film und Fernsehen waren Teil der Messeattraktionen auf der "Best of Events" in Dortmund. Dorthin haben sich die  beiden Catering-Klassen begeben, um zu sehen, schmecken und erfahren, was in der Gastronomie heute so alles geboten wird. Und in den Messehallen zeigten sich die Veranstalter voller Esprit und mit Aktionen, die nicht nur Kunden sondern auch Profis aus der Branche überraschten.

Eyecatcher, wohin man schaute, Musik individuell zugeschnitten, und Menschen, die Kunden begeistern möchten. Das Programm dieser Fachmesse war vielfältig und informtiv ausgestaltet und der Besuch in Dortmund lohnte, denn neue Trends werden hier sichtbar. Etwa im Sportcatering: hier besinnen sich einige Fussballclubs ihr Catering im und rund um das Stadion wieder in eigener Regie zu planen und anzubieten. Bestes Beispiel: Borussia Dortmund. Statt großem international aufgestellten Caterer, bietet das eigene Catering-Team beste Qualität für Sportbegeisterte und solche, die das Stadion für private oder Firmenanlässe nutzen möchten. Hier steht die Eigeninitiative im Vordergrund und nicht die Vergabe des Caterings an Dritte.

Viele Themen zogen die beiden Catering-Klassen in Bann, inbesondere die Vielfalt an technischem und organisatorischem Equipment, die aus einer einfachen Feier im wahrsten Sinne ein "unvergessliches Event" machen. Ein Messebesuch, der uns allen in bester Erinnerung bleibt.

Gewalt im Alltag - Häusliche Gewalt

 

Drei Schülerinnen der 12ten Klasse der gymnasialen Oberstufe führten durch das Programm am 21.01.2016. Lena Hannappel begrüßte Frau Jungmann-Hauff, die als Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Limburg-Weilburg über den Schwerpunkt „Häusliche Gewalt“ informierte. Sie berichtete über die Entwicklung der Rechte für Frauen. Kaum einer im Saal konnte sich vorstellen, dass Frauen ihren eigenen Arbeitsvertrag erst seit 1975 selbst, ohne Einwilligung der Männer, unterschreiben durften und der Mutterschaftsurlaub erst seit 1979 zur Selbstverständlichkeit gehört. Leider kommen laut der Statistiken „häusliche Gewalt“ auch in Limburg-Weilburg zu häufig vor. Über Hilfestellungen und Tipps, wie Frauen damit umgehen können, informierte Sie sehr ausführlich. Die ARS-Band unter der Leitung von Adrian Allan umrahmte das Programm zu Beginn des Vortrags der Gleichstellungsbeauftragten. Ein Höhepunkt war die Darbietung des Liedes von Paula Friebe und Felix Eufinger, die zum Thema „Gewalt im Alltag“ ihren Song vorstellten. Beide kreierten den eigenen Song, die Melodie sowie den Text ihres Liedes "It starts with you", der auch in deutscher Sprache zum Mitsummen vorlag. Nadja Gallus und Clara Jeuck führten weiter durch das Programm. Sie stellten fest, wie wichtig die Aufgaben der Gleichstellungsbeauftragten sind, was auch durch die aktiven Fragen der anwesenden Schülerinnen und Schüler deutlich wurde.

Initiates file downloadEinladung für den 21.01.2016 mit Friedenslied "It starts with you"

Glück gehabt und Spass gewonnen - Eisstockschießen der Cateringklassen

 

 (jm) Glück dem Tüchtigen. Oder auch demjenigen, der ein nettes Anschreiben formulieren kann. Jedenfalls gewannen die beiden Catering-Klassen eine Stunde Eisstockschießen samt Glühwein auf dem kleinen Weihnachtsmarkt vor der Limburger Werkstatt. Nett formuliert schickte Klassenlehrer Mathias Wolff von der CAT_O ein Anschreiben an die Publikation Lokalanzeiger und das Losglück fiel bei dem Ausschreiben auf die beiden Catering-Klassen. 

Ähnlich einer vorgezogenen Weihnachtsfeier konnte man bei mildem Wetter eine neue Sportart erproben und auch wertschätzen. Es macht Lust und Laune, ist nicht ganz so leicht, wie es zunächst aussieht und es hat einen gewissen Suchtfaktor: das Eisstockschießen. Schließlich ist die benachbarte Sportart "Curling" schon seit Jahrzehnten olympische Disziplin. Auch wenn das schießen auf künstlichem Eis stattfand, es war äußerst unterhaltsam und schaffte eine gute Kommunikationsplattform zwischen beiden Catering-Klassen.

 

 

Besser lernen für bessere Noten

(jm) Hilfe zur Selbsthilfe. Unter dieser Vorgabe helfen engagierte Schülerinnen und Schüler denjenigen, die noch nicht ihre gewünschten Schulleistungen erreicht haben. Es ist keine traditionelle Nachhilfe, sondern besondere Hilfe in Lernfragen, bei Aufgaben und beim Lernen für Klassenarbeiten. Sie ist besonders, weil die helfenden Lehrkräfte junge Menschen sind, die mit viel Einfühlungsvermögen und der eigenen Schulerfahrung einen besonders guten Zugang finden zu ihren Besuchern in Raum A0-03.

Hier kann man von Dienstag bis Donnerstag mit Rat und Tat Unterstützung bekommen. Dienstag und Mittwoch in der Zeit von 13:15 bis 14:45 Uhr helfen Schüler aus der Fachoberschule und dem Gymnasium in allen Fächern, von der Grammatik in Englisch bis zum Lösen algebrarischer Aufgaben. Am Donnerstag erhalten alle Lernwilligen gewinnbringende Unterstützung von 15:00 bis 16:30 Uhr. Ein Angebot, das es in sich hat und allen Beteiligten viel bringt.

Bislang nutzen zahlreiche Schüler aus der Berufsfachschule dieses Angebot an der ARS. Ins Leben gerufen wurde dieses erfolgversprechende Konzept von Abteilungsleiterin Margit Meisterburg. Der Raum A0-03 ist komplett für dieses Angebot reserviert und besonders gestaltet worden, damit Lernen auch wieder Spass macht.

Daher an alle, die einen besseren Notendurchschnitt anstreben, ein Besuch in A0-03 lohnt sich.

Gesundheitsforum - Stress bewältigen und sich selbst stärken

(jm) So ist es immer wieder. Kurz vor den Klausuren wird man nervös. Neben dem Lernen kommt noch so manch eine Angelegenheit dazwischen, die man erledigen muss, und allmählich wird man unruhig. Geist und Körper laufen auf Hochtouren, man erlebt Stress, und der kann belasten.  

Richtig umgehen mit Belastungen, sich selbst stärken in schwierigen Situation und letztlich gelassener und entspannter das eigene Tageswerk angehen, viele Aspekte, die am Gesundheitsforum an der Adolf-Reichwein-Schule ausgiebig erörtert wurden. Dr. Madeleine Müller, von Hause Psychologin und mit eigener Praxis in Limburg aktiv, berichtete in einem sehr informativen Vortrag, was den Menschen negativ beeinflussen kann. Und wichtiger noch: was dagegen hilft, sich dieser negativen Einflüsse weitgehend zu entziehen.

Es sind nicht allein die äußeren Bedingungen, wie etwa zu viele Klausuren pro Woche, viel mehr sind es auch "innere Kritiker", Einstellungen in einem selbst, die einem ausgeglichenen und unbelasteten Arbeiten entgegenstehen. Viele Beispiele aus der Praxis, Erfahrungen aus dem täglichen Leben und Beispiele aus ihrer Tätigkeit als Psychotherapeutin machten über 100 Besuchern deutlich, wie stark wir alle in einem Geflecht von eigenen Anforderungen und äußeren  Erfordernissen täglich zu kämpfen haben. Doch wir können als Gewinner aus solchen Spannungssituationen herauskommen. Sich selbst vor Augen führen, was man ja kann und nicht das eigene Denken, Schaffen und Wirken all zu kritisch zu betrachten. Ein gesunder Eigenlob hilft, denn er ist eine Art "Muntermacher", um sich besser gegen Anforderungen zu wappnen. 

Zudem hilft es, kleine, erreichbare Ziele, sich selbst zu setzen. Mit kleinen, machbaren Schritten, erreicht man beständiger das, was man sich vorgenommen hat. Das wussten auch die Philosophen, so sagt Seneca: "Wer nicht weiß, wohin er segeln will, für den ist kein Wind der Richtige.“ Mit der Einladung von Dr. Madeleine Müller hat die Arbeitsgruppe Schule & Gesundheit, vertreten durch die Abteilungsleiterin der Fachoberschule, Frau Dr. Cornelia Faber, sowie durch Frau Dr. Christiane Graf-Dobberstein, die richtige Wahl getroffen. Die angeregte Diskussion nach dem Vortrag und auch der begeisternden Applaus zum Schluss der Veranstaltung sprechen dafür, mit dem Gesundheitsforum das richtige Ziel erreicht zu haben. Ein Dankeschön für die Veranstalter der inhaltlich sehr erhellenden Vortragsrunde, die im Rahmen des Gesundheitsforums an der ARS bereits Tradition hat.

Day of Song - Musik und Begeisterung

(aa) Es ist zwar schon etwas Zeit ins Land gestrichen, doch der Erfolg unserer Schulband hält an. Ein Blick zurück in den goldenen Oktober, wo der Day of Song"stattfand und wo die Begeisterung bei Zuhörern wie auch Musikern eine tolle Erinnerung weckt. Zum zweiten Mal konnte die Band Schülerinnen und Schüler begeistern und das Kollegium der Adolf-Reichwein-Schule war voll des Lobes für den begeisternden Auftritt.

Ausgehend von einem skandinavischen Brauch, bei dem man sich an einem bestimmten Tag auf öffentlichen Plätzen trifft, um gemeinsam bekannte Lieder zu singen und den Gesang zu feiern,  fand unser “ARS – Day of song” am 1. Oktober für eine Stunde in der Mittagszeit statt.

Über tausend Schülerinnen und Schüler, Studierende sowie Lehrerkolleginnen und Kollegen sind dem Aufruf des Organisationsteam zum gemeinsamen Singen gefolgt.

Neu in diesem Jahr war, dass die musikalische Begleitung live eingespielt wurde, und zwar von der Schulband „Back2Basix“. Die Mitwirkung der Schulband hatten die Schülerinnen und Schüler bereits nach dem ersten Day of Song 2014 gewünscht.  Die inzwischen routinierten Musikerinnen und Musiker der Schulband-AG hatten die Songauswahl mit ihren Mitschülerinnen und Mitschülern in der Woche vor der Veranstaltung in Miniproben in der Pause eingeübt.  Zum Erfolg dieser Vorbereitungen haben Patrick und Ben von der Schulband einen tollen Beitrag geleistet.

Eine weitere Neuigkeit war die diesjährige Ausrichtung der Veranstaltung im Freien auf dem Pausenhof.  Dadurch konnten viel mehr Schülerinnen und Schüler an der Veranstaltung teilnehmen.  Glücklicherweise war das Wetter an diesem Herbsttag besonders trocken und mild.

Die Auswahl der Songs umfasste aktuelle Chart-Hits wie „Lieblingsmensch“, „Little Lion Man“, „Hold Back the River“ und „Ghost“  aber auch Pop- und Rockklassiker wie „Viva la Vida“, „Wake me up when September ends“, „Use somebody“, „500 Miles“ und „Wonderwall“.  Die aktuelle politische Lage und insbesondere der Anstieg des Fremdenhasses in Europa wurden mit dem Song „Schrei nach Liebe“ von den „Ärzten“ eindrucksvoll kommentiert.

Fazit: der ARS -Day of Song hat sich als erfreuliches Highlight  unseres Schuljahres etabliert.  Das gute Schulklima und das Zusammengehörigkeitsgefühl der ganzen Schulgemeinschaft werden dadurch gestärkt.  Dennoch gibt es sicher viel, was daran noch optimiert werden kann.  Die Vorbereitungen für den Day of Song 2016 laufen bereits an, wer sich an der Organisation und Durchführung beteiligen möchte, wird sehr herzlich empfangen! Ein Dank an unser Day of Song – Team: Adrian Allan, Veronika Becker, Gabriele Haberstock, Melanie Held, Dr. Georg Hilfrich und Birgit Leck.

Bildungsmesse gut besucht

(jm) Hier zeigt sich, was man so alles machen kann. Die Bildungsmesse am 20. Novemer 2015 an den beruflichen Schulen in Limburg ist eine Plattform, die jungen Menschen vieles bietet: Information, Wissen und erste Einblicke. Was kann ich schulisch machen, um meineZiele zu erreichen? Ist die berufliche Ausbildung der richtige Weg für mich? Zahlreiche Arbeitgeber und die berufsbildenden Schulen präsentieren sich einem interessierten Publikum und geben hierauf passende Antworten.

Trotz regenerischen Wetters nutzen viele den Weg nach Limburg-Blumenrod. An der Adolf-Reichwein-Schule ist die Palette an Vorträgen und die Vielzahl an Informationsständen gut besucht. Erste Eindrücke, die hoffentlich bleibend sind für alle, die einen neuen beruflichen oder schulischen Schritt wagen möchten.

Staatssekretär Dr. Lösel besucht die ARS

(jm) Er kam, sah und sang. Wer hätte das gedacht. Ein hoher Besuch aus Wiesbaden und der Staatssekretär weicht vom offiziellen Programm ab und macht einen Kurzunterricht in Sachen Deutschvermittlung. Und was für eine gelungene Unterrichtseinheit. Dr. Manuel Lösel nahm den Besuch in einer InteA-Klasse zum Anlass, um selbst seine pädagogischen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Und was bewirkte er? Alle Schüler der InteA-Klasse, und sie sind alle Sprachanfänger, haben mit viel Spaß und großer Lust an den Atem-, Stimm- und Sprechübungen teilgenommen, die der Staatssekretär vorgetragen hat.

Der hohe Besuch aus Wiesbaden war begleitet vom neuen Schualamtsleiter aus Weilburg, Herrn Michael Scholz sowie Herrn Schulamtsdirketor Markus Topitsch. Im dem mehr als dreistündigen Besuch erhielt der Staatssekretär einen tiefen Einblick in das weite Tätigkeitsfeld einer großen beruflichen Schule. Von der Ausstellung "Phänomenta" über das "Limburger Modell" bis hin zum Diskurs über den Schulversuch am beruflichen Gymnasium im Fach Pädagogik/ Psychologie. Die Themen und der Redebedarf waren weit gefächert. Als kluger Zuhörer und intelligenter Sprecher konnte Staatssekretär Dr. Lösel viele Erkenntnisse und Eindrücke mitnehmen ins Kultusministerium nach Wiesbaden.

Schulleiter und Gastgeber Ralf Abel war hoch zufrieden über den Verlauf des nicht so alltäglichen Besuch an unserer ARS. "Wir zeigen beständig Engagement und sind mit Herz dabei, jungen Menschen eine Zukunftsperspektive zu geben. Ich hoffe, der Besuch aus Wiesbaden konnte teilhaben an dem guten Klima, das an unserer Schule herrscht." Hoffen wir, das all die zukunftsweisendenen Projekte an der ARS großen Zuspruch finden nicht nur in Wiesbaden sondern auch bei all den jungen Menschen, die unsere Schule besuchen.

Exkursion Brüssel - PoWi-Kurs BG 13 und Studienseminar Wiesbaden sind begeistert!

 
 

Politik und Wirtschaft zum Anfassen!
 
Exkursion zum Europäischen Parlament, BEUC, Ärztekammer und Rat der Europäischen Union in Brüssel

Vom 11.11 bis 12.11.2015 besuchten Schülerinnen und Schüler der beiden 13er Politik- und Wirtschaftsgrundkurse von Herrn Gawinski des beruflichen Gymnasiums der Adolf-Reichwein Schule das Europäische Parlament, Lobbyisten in Brüssel sowie den Rat der EU.


Begleitet wurde die schulische Veranstaltung von Herrn Adrian Allan, Herr Kevin Kreckel und dem Studienseminar Wiesbaden. Mit an Bord waren vier Lehrer in der Vorbereitung unter der Leitung von Herrn Dirk Fuhrmann.

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Zum Bericht auf den Internetseiten der Hessischen Staatskanzlei gelangen Sie ...[hier]

Ehrung durch das Bistum

(jm) "Heil'ges Kreuz - Planke der Hoffnung". Unter diesem Motto wurde das Kreuzfest 2015 im Bistum Limburg begangen. Weihbischof Manfred Grothe feierte das Pontifikalamt zum Kreuzfest mit einem Hymnus, der uns alle bewegt in diesen unruhigen Tagen: "Die Planke, die uns rettet aus dem Schiffbruch dieser Welt". So kann und darf das Schicksal vieler leidenden Menschen, die bei uns Schutz suchen, uns Christen nicht gleichgültig sein.

Nicht allein unsere christliche Pflicht, sondern unser großes menschliches Engagement war eine Ehrung wert. Schüler wie Lehrer der ARS leisten ihren kleinen Beitrag zum Wohl derjenigen, die auf der Flucht sind und Schutz bedürfen. Die Spendenaktion für das Flüchtlingscamp in Staffel ebenso wie auch der hohe Einsatz auf freiwilliger Basis, Flüchtlinge zu unterrichten, dies wurde geehrt. Mit dem "Lampedus-Kreuz", einem Holzkreuz, das aus Planken der Flüchtlingsschiffe auf der Insel Lampedus gefertigt wurde, soll deutlich werden, dass die Balken dieses Kreuzes - so Weihbischof Manfred Grothe - für uns alle zur "Planke der Hoffnung" werden können. Hoffen wir auf ein weiterhin menschliches Miteinander für die unruhige Zeiten, die wir alle gegenwärtig erleben. Das Kreuz aus Lampedusa wird bald einen Platz in der ARS finden, wo es als Zeichen für Menschlichkeit gut sichtbar ist.

InteA-Klassen in Partnerschaft mit den Wirtschaftsjunioren

(md) Junge Menschen auf dem Weg ins Berufsleben und engagierte Jungunternehmer, die sie unterstützen. So könnte man die Partnerschaft der InteA-KLassen mit den Wirtschaftsjunioren in Limburgen treffend beschreiben.

Die Mitglieder der Wirtschaftsjunioren Limburg-Weilburg-Diez sind junge Unternehmer und Führungskräfte aus dem Landkreis Limburg-Weilburg sowie dem angrenzenden Diez, die aus allen Bereichen der Wirtschaft kommen. Die Wirtschaftsjunioren verfolgen das Ziel, die deutsche Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik aktiv mitzugestalten, um die Wettbewerbsfähigkeit des Landes langfristig zu sichern.Seit 2014 kooperieren die Wirtschaftsjunioren, vertreten durch Herrn Gerald Beinlich und Herrn Dustin Müller eng mit InteA-Klassen der ARS.

Mit ihrem Jahresthema 2015 „Bildung schafft Integration“ will die Junge Wirtschaft zur Stärkung der Willkommenskultur in Deutschland beitragen. Am 30. September veranstalteten die Wirtschaftsjunioren bereits zum zweiten Mal den bundesweiten Aktionstag „Ein Tag Azubi“.Dabei hatten sieben Schüler/Innen der InteA-Klassen 2a+2b Gelegenheit einen Einblick in Firmen und Ausbildungsberufe zu erhalten (begleitet von den Klassenlehrerinnen Frau Bopp und Frau Geller sowie der Soz.päd. Frau Diehm). Zwei junge Männer lernten den Beruf des Verfahrensmechaniker (m/w) für Kunststoff- und Kautschuktechnik in der Fachrichtung Bauteile   der SGL-Group Dr Schnabel kennen.

Bei der Firma Auto Bach konnten fünf Schüler/innen  einen Tag lang erleben, welche  Aufgaben Auszubildende in den  Berufen Automobilkauffrau, Fachkraft für Lagerlogistik und  Kfz-Mechatroniker  haben. Frau Gella von der Firma Auto-Bach gab den jungen Leuten einen Einblick in die Firmengeschichte und erläuterte die Anforderungen für die einzelnen Ausbildungsberufen. Ein besondere Erlebnis für die begleitende Sozialpädagogin Frau Diehm war es einen ehemaligen Schüler der EIBE aus dem Schuljahr 2013/14 wieder zu treffen, Ferdaws Massod, der jetzt eine Ausbildung als KFZ-Mechatroniker bei Auto-Bach macht . Im Schuljahr 2013/14 besuchte er die EIBE an der ARS und kam durch sein schulisches Praktikum an diese Ausbildungsstelle.

Nicht nehmen lies es sich unser Schulleiter Herr Abel und die Herren  Beinlich und Müller von den Wirtschaftsjunioren zu der Abschlussrunde dazu zukommen.Erörtert wurden dabei auch die Rahmenbedingungen für ein Praktikum und die Möglichkeiten für unsere jungen Flüchtlinge in Ausbildung zu kommen, obwohl sie in der Regel keine Zeugnisse aus ihren Heimatländern mitbringen konnten und in der ARS oder FDS  bisher eine Deutsch-Intensivklasse besuchten und in diesem Jahr  in den InteA-Klassen ihren Hauptschulabschluss erwerben können sowie eine Vorbereitung auf die Berufs-und Arbeitswelt erfahren.

Besuch der ANUGA

(jm) Ein Tag auf der größten Gastronomiemesse der Welt. Beim Besuch der ANUGA zeigte sich, welche Trends und Strömungen derzeit die Branche bewegen. Die Studierenden der Catering-Unterstufe konnten Kontakte knüpfen, wie auch testen und verkosten, was so alles auf dem europäischen Markt präsent sein möchte. Vom Cidre Brut bis hin zu veganen Würsten, die geschmackliche Vielfalt war immens. Doch die Spanne von Produkten reicht über Lebens- und Genussmittel weit hinaus, auch Gerätschaften, die das Arbeiten in der Gastronomie wesentlich erleichtern, wurden vorgestellt.

Die Catering-Klasse hofft, aus dem sehr informationsgeladenen Tag Inspirationen wie auch Ideen mitgenommen zu haben, die sich vielleicht in nächster Zeit verwirklichen lassen. Gedacht ist hier an das anstehende Beratungsprojekt, das Teil ihres Studiencurriculums ist. Hier können sie Dritte aus der Gastronomiebranche unterstützend beraten. Der Tag in Köln motivierte und erweiterte auch den Blickwinkel der Studierenden für ihr Engagement an der Fachschule für Wirtschaft.

Spendenaktion der ARS Limburg für das Flüchtlingscamp in Staffel war ein großer Erfolg

Der Spendenaufruf durch Studierende der Fachschule für Sozialpädagogik für das Camp Staffel hat eine große Welle der Hilfsbereitschaft ausgelöst. Den ganzen Morgen über brachten Schülerinnnen und Schüler, Kolleginnen und Kollegen und viele Eltern Koffer, Reisetaschen, Rucksäcke, warme Jacken, Schirme und Decken in das Foyer der Schule.

Mehr als zwei Ladungen räumten helfende Hände der Fachoberschüler in die bereitgestellten Transporter. Die Spenaktion war damit ein toller Erfolg und ein Zeichen für Hilfsbereitschaft Solidarität.

Sicher werden weitere Aktionen folgen.

Allen Spendern sagen wir herzlichen Dank!

Leistungskurs Ernährungslehre BG12 verkauft „Vitamine to go“ auf dem Eppenaufest

Am Sonntag, den 13. September fand das diesjährige Eppenaufest der Lebenshilfe in Limburg statt. Die Schüler und Schülerinnen des Beruflichen Gymnasiums 12 (LK Ernährung von Tanja Schughart) boten dort „Vitamine to go“ in Form von „Fruchtbechern“ oder selbstgemachten Smoothies an. Auch für Veganer gab es einen Himbeersmoothie auf Sojamilchbasis. Somit konnten die Schüler und Schülerinnen ihr gelerntes Wissen über Vitamine in einer ansprechenden Form an die Besucher des Eppenaufestes weitergeben, diese nahmen den kleinen Vitaminkick auch sehr gut an. Den Erlös von 115 € spendet der Kurs für die Flüchtlinge in Elz und Diez.

Staatssekretär und JEF klären auf

Von Sophie Jung - Region Weilburg und Limburg

"Europa an Schulen" in Limburg

POLITIK Jugendliche diskutieren über Asyl- und Migrationspolitik in Europa LIMBURG

Die Jungen Europäischen Förderalisten (JEF) sind mit Hessens Europastaatssekretär Mark Weinmeister zu Besuch an der Adolf-Reichwein-Schule in Limburg gewesen. Sie diskutierten mit Schülern über das Thema "Flüchtlinge".
Der gemeinsame Wert Europas ist es, zusammenzuhalten, besonders in dieser schwierigen Situation", sagte der Europastaatssekretär Mark Weinmeister.
Politiklehrer Roland Gawinski, Organisator der Veranstaltung, brachte die JEF und Mark Weinmeister nach Limburg. Mit dem Projekt "Europa an Schulen" machen sie auf die aktuelle Situation der Flüchtlinge in Europa aufmerksam. 
Jeder muss gleichberechtigt behandelt werden", erklärt Mark Weinmeister. Rund 40 Schüler der Klassen B11 und B13 nahmen an dem Informationstag teil. Marcel von Collani, Landesvorsitzender der JEF, war Moderator der Veranstaltung und führte die Schüler mit einer abwechslungsreichen Präsentation durch den Schultag. Mit seinen drei Kollegen Tilmann Hartung, Ròme Dudek und Neneh Braum gestaltete von Collani ein Programm aus Informationen, Gruppenarbeiten und Rätselaufgaben.
Der Fokus lag auf der aktuellen Asyl- und Migrationspolitik. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter der JEF zeigten hierzu in einer Karikatur einen "Wunschflüchtling aus europäischer Sicht": Ein perfekter Flüchtling solle gut ausgebildet sein, ohne Familiennachzug nach Deutschland kommen, mit wenig zufrieden und kein Muslim sein. Die Satirefigur stieß bei den Schülern auf großen Widerspruch. Sie begannen, aktiv an der Diskussion teilzunehmen und äußerten ihre Sorgen und Ängste. Weinmeister sagte: "Unser Ziel ist es, Dinge, die Europa beschäftigen, jungen Leuten näherzubringen. Das Thema Flüchtlingssituation beschäftigt und betrifft uns alle. Wichtig ist, die Bewältigung dieser Aufgabe nicht mit Angst anzupacken."
Die Schüler befassten sich kritisch mit dem politischen Thema und bekamen durch interaktive Gruppenarbeit ein Gefühl für die schwierige Situation in Deutschland. Anschließend nahmen sich die JEF und Weinmeister den Fragen der Schüler an: "Nehmen uns die Migranten nicht die Arbeit weg? Wie sollen wir mit Flüchtlingen umgehen, die sich nicht integrieren wollen? Wie sieht es in drei oder vier Jahren aus? Wie sollen die Flüchtlinge untergebracht werden?" Auf jede Frage gingen die Experten ein.
Weinmeister vertrat in der Diskussionsrunde den Grundsatz: "Jeder muss gleichberechtigt behandelt werden. Wir in Deutschland sind nur ein winziger Teil der Weltbevölkerung. Das Fremdheitsgefühl muss abgelegt werden, um ein sorgenfreies Miteinander zu garantieren."
Eine abschließende Frage stellte Marcel von Collani: "Was würdet ihr an der Situation der Flüchtlinge ändern, wenn ihr könntet?" Die Antworten der Schüler waren eindeutig: Flüchtlinge sollten in jedem Land der EU Asylrecht haben. Auch die Bedingungen der Überfahrt nach Europa müssten verbessert werden. Eine Union könne nicht verantworten, dass Menschen, die aus Angst fliehen, mit dem Tod bestraft werden.
Abschließend sagte Weinmeister: "Es ist schön zu sehen, wie interessiert sich die Schüler dem komplexen Thema Asyl und Migration zugewandt haben. Eine differenzierte Betrachtung ist bei einer solchen Herausforderung richtig und notwendig."

Quelle: www.mittelhessen.de/lokales/region-limburg-weilburg_artikel,-Europa-an-Schulen-in-Limburg-_arid,552854.html, 10.09.2015

Ein neuer, erfolgreicher Start ins Schuljahr

(jm) Erfolgreich leben? Unter diesem Motto gestaltete sich der Eröffnungsgottesdienst im Dom zu Limburg. Die beruflichen Schulen in Limburg beginnen traditoinellerweise ihr neues Schuljahr mit einem Gottesdienst, der uns kurz und besinnlich innehalten soll, bevor das offizielle Jahr an der Schule startet. Am ökumenischen Gottesdienst  nahmen sehr viele Schülerinnen und Schüler wie auch Lehrkräfte teil. Es wurde hinterfragt, was eigentlich erfolgreiches Arbeiten bedeuten kann. Nicht nur Lernen nach Zielvorgabe, sondern auch Mut, auf sich selbst zu vertrauen, auf innere Werte zu setzen, die in einer Leistungsgesellschaft oft nicht genannt werden.

Die Pfarrer Meudt und Fritz wie auch Dekan Muth haben einen sehr einfühlsamen Gottesdienst gefeiert, der in uns allen Gottvertrauen weckt für eine neue gemeinsame Zeit an der Schule. So ist, nach Meinung eines Schülers, Erfolg nicht der Weg über den Lift, sondern der harte Gang über die Treppe. Und nach einer anderen Schülerbeschreibung wird unter Erfolg ein Geschenk verstanden, das in harter Arbeit eingepackt ist. Hoffen wir für uns alle, das die gemeinsame schulische Arbeit harmonisch und friedfertig verläuft im neuen Schuljahr 2015/2016.

Zertifizierung als gesunde Schule

 

(jm) Schon wieder. Und zum Glück auch. Die Adolf-Reichwein-Schule ist erneut zeritifiziert worden als "Gesundheitsfördernde Schule". Im Rahmen der Gesamtkonferenz wurde das Zertifikat des Landes Hessen der Schule überreicht für ihr beständiges und nachhaltig ausgerichtetetes Handeln, das ein gesundes Miteinander an der Schule möglich macht.

Vom Landesschulamt überreichte Volker Imschweiler das Landeszertifkat an die Projektgruppe Gesundheit, die durch ihre konsequente Arbeit aus der Adolf-Reichwein-Schule  eine einladende und lebenswerte Schule gemacht hat, an der man mit Freude lehrern und lernen kann. Stellvertretend für die Projektgruppe nahmen die Kolleginnen Troll, Muth und Graf-Dobberstein die Auszeichnung entgegen, einschließlich eines kleinen Geldbetrages, der für gesunde Zwecke an der ARS investiert werden kann.

Schulleiter Ralf Abel freute sich über die Wertschätzung des Landes und sah in dem steten Arbeiten von zahlreichen Projektgruppen einen Beweis darain, dass auch eine große Schule für den einzeklnen Schüler ein Ort sein kann,, an dem er sich "zu Hause" fühlt. Und an dem man auch seine weitere berufliche Zukunft planen kann. Ein kurzer Bericht über das, was das HessenCampus an "Potentialberatung" alles leisten kann, zeigte, wie zukunftsweisend eine berufliche Schule ausgerichtet sein kann. Verabschiedet wurden im Rahmen der Gesamtkonferenz die Kolleginnen Dr. Rezay und Böttcher für ihr langjähriges, erfolgreiches Wirken an der ARS.

Archiv News/Veranstaltungen

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Update: 19.04.24

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Admins: J. Benner, M. Englisch