Sanierung und Modernisierung der ARS

November 2014: Feierliche Eröffnung des Hauptgebäudes

(jm/ra) Endlich, endlich geschafft: Oh, happy day! Nach fast 4jähriger Bauzeit konnte das Hauptgebäude der Adolf-Reichwein-Schule (ARS) endlich am 22. November 2014 durch Landrat Manfred Michel offiziell eingeweiht werden. Mit Licht und Raum begeisterte das neue Gebäude die Besucher, die an der feierlichen Eröffnung telnahmen. Sie bekamen nicht nur was zu sehen, nämlich Fachräume vom Feinsten und Unterrichtsräume mit neustem Stand der Technik, sondern auch Kulinarisches zu schmecken wie auch Sprudelndes zu trinken. Ein geschmackvoller Einstieg in eine Veranstaltung zu Ehren eines sehr ansprechenden Gebäudes. Das gemeinsame "Warming-up" bei Sekt, Selters und Gourmet-Häppchen fand statt im Foyer des neuen Hauptgebäudes. Mit einem "Flying Buffet" zeigten die Kochprofis der ARS, was an kleinen Sachen alles zu genießen ist. Eine Einstimmung auf den Neustart an der ARS.

Neu bedeutet nicht neu gebaut, sondern neu geplant, damit aus alter Substanz jungendfrisch ein architektonisch anspruchvolles Gebäude wird. Und das wurde es. Sieben Jahre Planungs- und Bauzeit, Entwürfe, Entkernung, und dies alles bei durchgängig stattfindendem Unterricht. Eine große Leistung und ein wirklich vorzeigbares Ergebnis. So jedenfalls die Meinung der rund zweihundert Gäste aus Politik, Wirtschaft und dem Kollegium. Dass hier unterrichtet, gelehrt und fortgebildet wird, wurde einem deutlich, wenn man den Blick in die einzelnen Fachräume geworfen hat, vom Chemielabor über den Bäckereiverkaufsladen bis hin zur Großküche. Für diese sieben Jahre mussten einige Lehrkräfte während der Bautätigkeiten im wahrsten Sinne über sieben Brücken gehen, manche Beiträchtigung des Unterrichts ertragen, die sich aus den sehr komplexen und vielfältigen Baumaßnahmen ergaben. Aber gewusst wie. Lehrer wie Schüler haben sich in der Umbauphase an die Atmosphäre der Dauerbaustelle gewohnt, gingen entspannt um mit all den Bewegungen auf der Großbaustelle ARS. Doch dies konnten sie nur, weil die Planung für die Umsetzung der ganzen Baumaßnahmen sehr gut durchdacht waren. Schwereres Gerät wurde nur in den Ferien eingesetzt. Bagger, Raupen und sonstige Baumaschinen der lauten Art sah man während der Unterrichtszeit recht selten. Ein großes Lob an das Baumanagement des Kreises, das als Abteilung "Gebäudewirtschaft" eine De-Luxe Vorstellung in Blumenrod abgab. Das war kein Gesellstück für den Bauleiter Klaus Hörter sondern eine meisterliche Arbeit.

"Die ARS wirkt heute nicht nur schön und einladend", so Landrat Manfred Michel, sie hat es auch in sich, und dies gilt es zu loben. Die Bauzeit wurde eingehalten, das veranschlagte Budget ebenso, was heutzutage ja wahrlich die Ausnahme ist, und die Gestaltung entspricht den Anforderungen, die man getrost als "state-of-the-art" bezeichnen kann. Damit ein Dank an alle Beteiligten, von denen einige wenige herauszuheben sind. Initiator und beständiger Forderer nach einem zeitgemäßen Umbau des Hauptgebäudes war unser ehemaliger Direktor Dr. Heinrich May. Er fand bei Landrat Manfred Michel ein offnes Ohr und der politische Prozess wurde durch ihn maßgeblich angestoßen, die ARS für die Schülerzahlen zeitgemäß zu machen. Statt Pavillons sind nun licht- und luftdurchflutete Räume die pädagogische Heimat für über 2.300 Schülerinnen und Schüler, die nach Ansicht von Schulleiter Ralf Abel ein Zuhause haben, in dem es sich lohnt zu lernen. Ralf Abel hat beständig an der Planung und Umsetzung des Bauvorhabens ARS mitgewirkt. 199 Bausitzungen, schlaflose Nächte und dennoch immer in guter Laune, wenn man ihn auf das Projekt ansprach. Denn er wußte, was am Ende des Tunnels ist: viel Licht und ein rundum ansprechendes Gebäude. Wir freuen uns alle auf die gemeinsame Zeit in den neuen Wänden der ARS.

Allen Personen, die zur feierlichen Eröffnung gesprochen haben, ein herzliches Dankeschön. Besonders auch dem Architekturbüro Willi Hamm und Partner, denn im Verlauf der gesamten Bauzeit gab es keinen Tag Leerlauf.

Gottes Segen, der aus der Eröffnung eine Einweihung machte, soll uns lange erhalten bleiben.

September 2014: Die Badewanne wird eingerichtet

[ra] Bis donnertags 24.00 Uhr gingen die Bodenarbeiten der Firma Jurisic, um das Parkett des Kommunikationszentrums "Badewanne" rechtzeitig für die Mobilierung durch die Firma VS fertigzustellen. Pünktlich um 8.00 Uhr am letzten Ferientag der Sommerferien fuhren deren LKW vor, um die Möbel für das Kommunikationszentrum auszuliefern und aufzubauen. Mit flexiblen Elementen, Dreiecks- und Freiformtischen, sowie farbigen Sitzmöbeln ist im Kommunikationszentrum eine Schülerzone entstanden, die klar gegliedert ist und trotzdem eine hohen Flexibilität bietet. Damit ist die Badewanne sowohl als Aufenthaltsbereich als auch als Selbstlernzentrum nutzbar.

Die hohe Frequentierung in den ersten Schultagen zeigt, dass dieses Konzept von den Schülerinnen und Schülern toll angenommen wird.

 

 

Juni 2014: Der Chemie-Bereich wird möbiliert

[ra] Nachdem die Firma Jurisic in den Räumen des C-Baus die Bodenbeläge fertig verlegt hat, beginnt nun die Firma Synergie mit der Montage von insgesamt 7 Chemie-Fachräumen. Diese bestehen aus einzelnen Übungsräumen und werden sowohl von der ARS als auch von der PPC genutzt.

Parallel dazu werden die Fassadenbereiche der Schneise gedämmt und verputzt.

Damit alle Sanierungsarbeiten zeitnah und exakt nach Bauszeitenplan durchgeführt werden können, müssen wöchentliche Baubesprechungen abgehalten werden. Im Bild sieht man hier die 182. Baubesprechung, die im Stundenplanzimmer der ARS stattfindet und bei der die Verantwortlichen auch schon einmal ein stärkendes Frühstück zu sich nehmen.

März 2014: Das Kommunikationszentrum nimmt Form an

[ra]  Die Monate Januar, Februar und März wurden intensiv dazu genutzt den Innenausbau fortzusetzen. Im Vordergrund stand nach dem Schließen der Gebäudehülle die Betonierung des Aufzugsschachtes durch die Firma Stein. Gleichzeitig erfolgte die Installation der Gas- und Wasserinstallation, sowie die Elektroinstallation durch die Firma Grammel & Quirmbach. Nach Abschluss der Arbeiten besonders im naturwissenschaftlichen Gebäudebereich waren die Voraussetzungen geschaffen, um den Estrich aufzubringen. Diese Arbeiten wurden zügig, insbesondere auch am Wochenende ausgeführt. Alle Termine stimmte die Bauleitung mit der Schulleitung ab, so dass die Abiturprüfungen im Landesabitur 2014 ohne größere Lärmbeeinträchtigungen durchgeführt werden konnten.

Ende März wurden auch die Arbeiten am Aufzug abgeschlossen, so dass der Fachraum ZFA nach den Osterferien wieder in Betrieb genommen werden kann.

Unterdessen setzte die Firma Männig den Trockenbau in den Klassenräumen fort. Mit der Anbringung der Deckenelemente wurden so weitere Klassenräume fast fertiggegestellt. Sobald die Bodenleger den Fußboden fertig verlegt haben, können die Räume zu Beginn des neuen Schuljahres in Betrieb genommen werden.  

Dezember 2013: Die Außenfassade wird geschlossen und der Einbau des Aufzugs beginnt

[ra]  In den noch angenehmen Herbstmonaten konzentrierten sich die Bauhauptarbeiten auf den Fensterbau und die Schließung der Außenfassade, damit an dem geschlossenen Baukörper der Innenausbau fortgesetzt werden konnte. Die Arbeiten verliefen nach Plan und die Firma Männig konnte bereits Anfang Dezember wieder mit dem Trockenbau beginnen. Erste Ständerwände wurden errichtet und die große Fläche des Kommunikationszentrums im Herzen des Hauptgebäudes war bereits erkennbar.

Parallel dazu begannen die Arbeiten am Einbau des Aufzuges, mit dem alle Geschosse des Gebäudes erschlossen werden können. Am 18. Dezember 2013 fand die insgesamt 159 Baubesprechung statt.

September 2013: Die energetische Sanierung schreitet voran

[ra]  Nachdem die Schneise erfolgreich das Gebäude zerteilt, wird der hintere Teil des neuen Riegels, das sogenannte Gebäude C, in Betrieb genommen. Hier befinden sich die neuen Chemierräume sowie der neu eingerichtete Friseursalon. Parallel dazu können endlich auch die Küchen nach mehrfachem Umzug nun wohl endgültig bezogen werden. Hierzu inventarisiert die ARS Küchen Crew das gesamte Equipment und verteilt es in die vorgesehenen Schränke und Schubladen.

Mit großen Schritten wird die energetische Sanierung vorangebracht. Neben der Isolierung der Außenhaut mit Dämmmaterial wird anschließend die Fassade verputzt. Ein weiterer Trupp fleißiger Handwerker gießt das Fundament für das Pelletsilo. "Das Herzstück", so Herr Messinger von der Firma Klum "bildet eine 500 kW Pelletanlage, die nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten auf der Basis nachwachsener Rohstoffe das Gebäude heizt".

Juli 2013: Die Schneise wird gebrochen

[ra]  Pünktlich zum Ferienbeginn und nach den Vorgaben des Bauzeitenplanes beginnen die Arbeiten zum Brechen der Schneise. Dieser architektonische Clou dient dazu alle Räume und Flächen links und rechts der Schneise mit Tageslicht zu versoprgen und eine natürliche Belüftung zu ermöglichen. Hierzu setzt die Firma Albert Weil AG schweres Gerät ein. In wenigen Tagen frisst sich der Bagger Meter für Meter durch Stahlbeton, Treppenhäuser und Dachflächen. Mit dem Hydraulikhammer wird der Beton zertrümmert. Abbruchzangen lassen die Dachverstrebungen bersten, sodass dieser schwierige Eingriff unproblematisch und schnell innerhalb einer Woche abgeschlossen werden kann. Zum Abschluss sind nun deutlich die beiden Gebäudeteile sichtbar.

 

Juni 2013: Die Abschlussprüfungen finden erstmals in den neuen Räumen statt

[ra]  Die Abschlussprüfungen in den verschiedenen Ausbildungsberufen fanden 2013 erstmals in den neu sanierten Fachräumen der Schule statt. "Was lange währt, wird endlich gut", sagte Schulleiter Ralf Abel deshalb zur Begrüßung des Prüfungsessens bei den Hotel- und Gaststättenberufen. Nach Jahren der Planung und Sanierung könne man nun die Früchte einfahren und erstmals die Räumlichkeiten für die Durchführung der Abschlussprüfungen nutzen. Abel dankte im Besonderen dem Landkreis Limburg-Weilburg und Landrat Manfred Michel, der vom 1. Kreisbeigeordneten Helmut Jung vertreten wurde, für die konsequente und zügige Durchführung der Sanierungsarbeiten. Alle Fachräume, ob Küche, Bäckerei, Fleischerei oder auch Lehrrestaurant sind nun auf dem modernsten Stand der Technik. Computergesteuerte Maschinen und Backöfen ermöglichen die Vermittlung modernster technologischer Herstellungsverfahren.

In Anwesenheit von den Fachkollegen Robert Leiß und Christiana Hilt-Bauer nahm Herr Kübler vom Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz zunächst die Fachräume lebensmittelhygienisch ab. Klaus Hörter vom Eigenbetrieb Gebäudewirtschaft nahm als Vertreter des Bauherrn an der Begehung teil, um letzte Details zu klären.

Juni 2013: Wer erkennt die alten Räumlichkeiten?

[ra]  Die Entkernungsarbeiten sind im Juni abgeschlossen. Wer weiß noch, wo sich die Küche, die Bäckerei, der Salon oder die Fleischerei befunden haben? Raten Sie doch mal mit. Indessen werden die Räume im Bauabschnitt 3 langsam fertiggestellt und nehmen Kontur ab. Sobald die Verlegung der Bodenbeläge abgeschlossen ist, können das Mobiliar und die Einrichtung eingebaut werden, damit die Fachräume verplant werden können.

Mai 2013: Nahrungsgewerbliche Fachräume fertiggestellt

[ra]  In den Monaten März, April und Mai gingen die Sanierungsarbeiten in vielen Bereichen weiter. Während im BA 3 der Estrich gegossen und die Elektroarbeiten weiter vorangetrieben wurden, begann die Kernsanierung im BA 4. Durch die Entfernung der Zwischenwände wurden die riesen Flächen sichtbar. Eine Raumzuordnung nach alter Bauart war kaum noch erkennbar. Parallel dazu wurden die Küchen fertiggestellt, Kojen angeschlossen und die Spülküchen montiert. Auch in der Fleischerei konnten Maschinen und Geräte platziert werden, nachdem der Zugang gepflastert war.

Einziger Wermutstropfen war das sehr kalhaltige Limburger Wasser, das eine Entkalkunsanlage erforderlich machte, die nachträglich installiert werden musste und zu einigen Verzögerungen bei der Inbetriebnahme führte.

Auch alle weiteren schriftlichen Prüfungen konnten ohne große Lärmbeeinträchtigungen in der Aula durchgeführt werden, was zu einer erheblichen Entspannung der Prüfungsphase führte.

März 2013: Gymnastikhalle fertig saniert

[ra] In den Monaten Dezember, Januar und Februar konzentrierten sich die Sanierungsarbeiten auf die Fertigstellung der Gymnastikhalle und die Fachräume für die Köche, Fleischer, Bäcker und HoGa-Berufe. So wurden Kabel verlegt, Decken eingezogen und Bodenflächen gefliest. Währenddessen gingen die Sanierungsarbeiten im Mittelgeschoss weiter. Auch hier wurde schon der Estrich verlegt, damit ein Teil der Fachräume zum Schuljahresbeginn 1.8.2013 fertiggestellt sind.

Eine besondere Herausforderung stellt der Umzug in die Fachräume dar, zumal vor den Osterferien noch vielfältige praktische Prüfungen stattfinden müssen und gleichzeitig die Vorarbeiten für die Schlagung der Schneise anlaufen. Daher helfen alle Kolleginnen und Kollegen gemeinsam mit, um die alten Räume rechtzeitig zu leeren. Kräftig unterstützt werden sie dabei von den Logistikern Dirk Weber und Thomas Fuhr sowie Klaus Hörter der den Umzug koordiniert.  

Für die Durchführung des Landesabiturs 2013 wird indessen die Aula schon täglich für die schriftlichen Prüfungen genutzt. Die hellen und ruhigen Räumen bieten hervorragende Rahmenbedingungen und schaffen eine angenehme Prüfungsatmoshäre.

Dezember 2012: Aula fast fertig

[ra] Arbeitsreiche Wochen liegen hinter uns. Die Fertigstellung der Aula schreitet voran. Es treten jedoch immer wieder unvorhergesehene Schwierigkeiten auf. So lassen sich die Dübel für die mobilen Trennwände nicht von unter befestigen, da sehr viel Stahl in den Trägern verarbeitet wurde. Über U-förmige Halterungen, die an der Seite befestigt werden gelingt schließlich eine sichere Verankerung. Indessen wurde die Decke in der Gymnastikhalle eingesetzt. Nach dem Einbau der Fußbodenheizung und einem speziellen Schwingboden kann die Gymnastikhalle bald in Betrieb genommen werden. Ähnlich weit sind auch die Arbeiten in der Großküche und Fleischerei vorangekommen. Der Estrich muss noch trocken, anschließend können die Fliesen verlegt werden bevor dann endgültig die Kojen eingebaut werden können, die bereits in der Schulstrasse auf ihren Einsatz warten.

Neben den Sanierungsarbeiten laufen parallel dazu die Planungsarbeiten für den dritten und vierten BA weiter. Aus brandschutztechnischen Gründen musste eine Küche in das Untergeschoss verlegt werden, um einen barrierefreien Zugang zu ermöglichen. Gleichzeitig wurden die Räume M15 und M16 sowie U15 und U16 in den aktuellen BA mit integriert, um zum kommenden Schuljahr Fachräme für den Friseurbereich , die Landwirte und Gärtner zur Verfügung zu haben. All diese zusätzlichen Planänderungen erfordern zusätzliche Abstimmungen. In vielen Sitzungen wie hier, stimmen Klaus Hörter vom Eigenbetrieb Gebäudewirtschaft, Herr Brands von Kommunalplan und Frau Lahn als Verterterin der Schule wichtige Aspekte der geplanten Ausstattung ab.

September 2012: Gymnastikhalle, Außenfassade und Innenausbau gehen weiter

[ra] Im Mittelpunkt der weitern Arbeiten stehen der Ausbau der Gymnastikhalle, die Sanierung der Fassade und der Innenausbau für den 3. Bauabschnitt. Vor dem Hintergrund einer steigenden Auslastung der Kreissporthalle durch die beruflichen Schulen und dem wachsenden Unterrichtsangebot gerade im Bereich der Bewegungserziehung in der Fachschule für Sozialpädagogik und bei den Sozialassistenten hat sich der Kreis dazu entschlossen die bestehende Gymnastikhalle ebenfalls zu modernisieren. Daher wurde der gesamte Boden entfernt und wird durch einen modernen Schwingboden ersetzt. Die Fußbodenheizung bietet anschließend hervorragende Möglichkeiten die Halle gerade für Turn- und Bewegungsübungen zu nutzen und die Angebotsmöglichkeiten auf dem Gebiet der Motopädagogik weiter zu verbessern. Hinzu kommen verbesserte Nutzungsmöglichkeiten durch die VHS im rahmen des Hessencampus Limurg-Weilburg.

Parralel dazu gehen die Arbeiten an der Fassade, dem Innenausbau und der Installation witer.

Inzwischen sind auch die modernen und energiesparenden Anlagen für die neue Heizung installiert.

August 2012: Start des neuen Schuljahres 2012/13

[ra] Mit größten Anstrengungen haben Herr Hörter vom Eigenbetrieb Gebäudewirtschaft und Herr Jäger als Bauleiter dafür gesorgt, dass das Schuljahr ordnungsgemäß starten konnte. Wenngleich bei dieser gewaltigen Aufgabe noch an verschiedenen Stellen nachgearbeitet werden muss, so hat sich die räumliche Situation zu Beginn des Schuljahres doch erheblich verbessert. So konnten z.B. alle Krankenpflegeräume nun mit dem BA 2 endlich in Betrieb genommen werden. Ebenso die hellen Klassenräume im OG. Nachdem nun auch der Wasseranschluss in den provisorischen Küchen fertiggestellt werden konnte, können diese nun auch wieder genutzt werden. Insgesamt schon eine enorme logistische Leistung. Hier gilt allen Beteiligten großer Dank. Derweil arbeiten die Trockenbauer mit Hochdruck an der Fertigstellung der Aula und die Firma Dechant schalt die Fluchttreppenhäuser ein. 

Juli 2012: Die Baustrasse wird angelegt

[ra] Um die Anwohner zu entlasten, entschließt sich der Eigenbetrieb Gebäudewirtschaft gemeinsam mit dem Architekturbüro Hamm&Partner dazu, eine separate Baustelleneinfahrt über die B 417 zu schaffen. Damit können die LKWs nun problemlos die Baustelle erreichen und entlasten damit den gesamten Schulbetrieb. Gleichzeitig wird die Gymnastikhalle weiter saniert und Herr Metternich von der Firma Grammel und Quirmbach schließt die Datenkabel für die PC Räume im OG an.

Juni 2012: Entkernung des Mittelgeschosses

[ra] Nachdem die Kolleginnen und Kollegen die Fachräume ausgeräumt haben, können die Entkernungsarbeiten im UG und MG fortgesetzt werden. Während die Ausbildung zu den CTAs in das OG verlegt werden können, müssen für die Küche und den Friseurbereich zusätzliche Übergangsräume geschaffen werden.

 

Mai 2012: Umzug und Umbau von Fachräumen

[ra] Vor Beginn der Bauabschnitte 3 und 4, müssen einzelne Fachräume als Provisorien eingerichtet werden, um einen qualifizierten berufsbezognen Unterricht auch im kommenden Schuljahr zu gewährleisten. Betroffen hiervon sind die Küchen, der Krankenpflegebereich, Werkräume, der Friseurbereich und die Laborräume der chemisch-technischen Assistenten. In einer gemeinsamen Räumungsaktion von Schülerinnen und Schülern, sowie Lehrerinnen und Lehrern wurden deshalb zum Schuljahresende die einzelnen Fachräume entrümpelt und provisorisch an anderer Stelle eingerichtet. Hierzu wurde das gesamte Equipment in Kisten verstaut und zwischengelagert, bevor es an neuer Stelle wieder genutzt werden kann. Besondere Herausforderung: Die Küchen mussten innerhalb von  1,5 Tagen komplett geräumt werden, um den engen Zeitplan vor den Ferien einhalten zu können. In einer beispiellosen Aktion gingen die Kolleginnen und Kollegen zu werke, räumten auf und entsorgten Vieles aus den einzelnen Fachbereichen. An dieser Stelle gilt ein besonderer Dank allen Kolleginnen und Kollegen, die in besonderer und vielfältiger Weise den Umbau und die Sanierung unterstützen. Ohne deren Hilfe wäre ein solch komplexes Vorhaben nicht zu realisieren. Ein Dank auch den Logistikern Dirk Weber und Thomas Fuhr, die helfen und unentbehrlich für schnelle Umzüge sind.

Ein besonderes Lob gilt auch dem Landkreis Limburg-Weilburg, der in Person von Klaus Hörter alle erforderlichen Arbeiten mit der Schule abstimmt und immer optimale Lösungen anstrebt.

April 2012: Wände müssen für die Vergrößerung der Aula weichen

[ra] Für die Vergrößerung der neuen Aula im Bereich der ehemaligen Räume E1 und E2, müssen die massiven Stahlbetonwände abgerissen werden. Diese Arbeiten gestalten sich sehr aufwendig, da neben dem Beton die verbauten Eisen sehr widerstandsfähig sind und nur stückweise entfernt werden können. Schnell schreiten dagegen die Arbeiten im OG voran. Auch hier werden wieder kilometerlange Elektro- und Netzwerkkabel verlegt, um eine moderne IT-Infrastrutur zu schaffen. Gleichzeitig wird der restliche PVC-Boden im Krankenpflegeraum verlegt und maschinell verfugt.

März 2012: Die Sanierungsarbeiten im OG und EG beginnen

[ra] Nachdem die Abbrucharbeiten abgeschlossen wurden, beginnt der Wiederaufbau mit Hochdruck. Im OG laufen die Installationsarbeiten in den einzelnen Klassenräumen kontinuierlich weiter und werden in Kürze abgeschlossen sein. Im EG ist die zukünftige Aula bereits in der späteren Dimension erkennbar. Parallel dazu wurde die Lüftungsanlage im Zwischendeck bereits deinstalliert und die Gymnastikhalle zurückgebaut. Auch dieser Bereich wird neu gestaltet und an die modernen Anforderungen angepasst. Da im 2. BA zurzeit kein Unterricht stattfindet, können die Dachdecker die letzte Fläche über den ehemaligen Räumen O15 und O23 schließen und die Dachsanierung abschließen.

Februar 2012: Entkernung auch im Untergeschoss abgeschlossen

[ra] Nach dem Ende der Entkernungsarbeiten vermutet niemand mehr die Räume E1, E2, E3 oder E5 in der entkernten Zone des Untergeschosses. Dort wo über 30 Jahre Chemie und Physik unterrichtet wurde, sind die Spuren der pädagogischen Arbeit nur noch von ehemaligen Kolleginnen und Kollegen zu erahnen. Wo befand sich das Cafe Haase? Wo der Stützpunkt Chemie? Wissen Sie es ?

Januar 2012: Entkernung weitgehend abgeschlossen

[ra] Die Entkernungsarbeiten schreiten rasch voran. Innerhalb weniger Wochen wird der zweite Bauabschnitt vollständig entkernt. Neben dem Rückbau der Heizung, Lüftung und Elektroverkabelung wird anschließend der gesamte Estrich entfernt. Parallel dazu wird auch die Gymnastikhalle saniert und die Lüftungsanlagen im Zwischengeschosses demontiert.

Ende Dezember 2011: Fertigstellung des Obergeschosses und Beginn des 2. Bauabschnitts

[ra] Die Endmontage der Einrichtung im Obergeschoss läuft auf vollen Touren. So werden die Möbeln endmontiert, letzte Installationsleitungen geprüft, der Bodenbeleg verlegt und die Tafeln montiert.

Nachdem die Kolleginnen und Kollegen wichtige Einrichtungsgegenstände für den Umzug in Kartons verpackt haben, beginnen die Abrissarbeiten im 2. BA. Die ehemaligen naturwissenschaftlichen Räume von E3 bis E6, sowie die Räume O15 bis O23 bilden den 2. Bauabschnitt. Dieser kleinste Baubschnitt soll bis zu den Herbstferien fertiggestellt sein.

Dezember 2011: Das Obergeschoss wird mit modernem Mobiliar ausgestattet

[ra] Nachdem das Sekretariat, Schulleiter und stellvertretende Schulleiterin pünktlich nach den Herbstferien umgezogen sind, verzögerte sich die weitere Sanierung des Erdgeschosses durch erhebliche Änderungen in der Lüftungsplanung.

Mit mächtigen Schritten ging es dagegen im Obergeschoss voran. Nach der Verkleidung der Decke erstrahlten die Räume in einem hellen und warmen Ambiente. Besonders in den Räumen mit Scheddach wirken die hohen Decken und verleihen den Räumen Glanz und Behaglichkeit. Erste Schränke lassen bereits die spätere Nutzung erahnen.

September 2011: Die Möbeln in der Verwaltung und dem Lehrerzimmer werden montiert

[ra] Pünktlich werden am 6. September die gesamten Möbel für die Verwaltung und das Lehrerzimmer geliefert. Dazu 32 Bürostühle und 132 Konferenzstühle für die Bestuhlung des Lehrer- und des Konferenzzimmers. Ein Highlight und Blickfang ist neben der Louge im Lehrerzimmer die modern eingerichtete Küchenzeile mit Spülmaschine und Mikrowelle, die das spartanisch ausgestattete ehemalige Lehrerzimmer ablöst. Die Endmontage ist für die 37. Woche vorgesehen, so dass der Umzug in der 38. Woche schrittweise beginnen kann.

August 2011: Beginn der Fliesenarbeiten und der Verlegung der Böden

[ra] Inzwischen haben die Fliesenarbeiten im Toilettenbereich begonnen. Auch die Verlegung der Bodenbeläge in den Büros und im Lehrerzimmer sind vorangeschritten. Hier fehlen nur noch die Bodenleisten. In den einzelnen Räumen wurden auch die Decken installiert und die Beleuchtungselemente integriert.

Parallel dazu haben die Metallbauer die einzelnen Metallelemente, Beschläge und Türen in der Catering-Küche, im Eingangsbereich und im Verkaufsraum montiert und die Glasscheiben eingesetzt.

Währenddessen nimmt die Sanierung im Obergeschoss in den einzelnen Fachräumen auch Gestalt an. Die Trockenbauer und die Elektriker arbeiten mit Hochdruck an der Fertigstellung.

Juli 2011: Isolierung der Außenflächen beginnen

[ra] Im Erdgeschoss sind die Wände verputzt. Die Durchreiche im Lehrerzimmer zwischen Teeküche und Lounge nimmt deutliche Formen an. Ebenso die einzelnen Büroräume. Inzwischen sind alle Dosen gesetzt und die Vorrichtung zur Deckenabhängung ist befestigt. Währenddessen sind die Estricharbeiten im Obergeschoss abgeschlossen worden. Auch hier nehmen die Klassenräume deutlich Konturen an. Parallel dazu wird die Außenhaut des gesamten Gebäudes gedämmt, um die Energiekosten zu senken und unserer ARS ein neues Gesicht zu geben.

Mai 2011: Die Sanierung des Obergeschosses läuft auf vollen Touren

[ra] Nachdem die Estricharbeiten im Untergeschoss abgeschlossen wurden, beginnt nun die Sanierung des Obergeschosses. So ist das Scheddach bereits fest verankert, während die Trockenbauer noch die Wände stellen und die Elektriker gleichzeitig kilometerweise Strom- und Internetverbindungen verlegen. Die Konturen der zukünftigen Klassenräumen sind bereits deutlich erkennbar.

Der Vorher- und Nachherblick verdeutlicht das Ausmaß der Sanierung.

April 2011: Die Estricharbeiten laufen an

[ra] Am 14. April 2011 starten die Estricharbeiten. Nicht nur unter der Fachaufsicht von Klaus Hörter werden die einzelnen Prozesschritte begutachtet, sondern zugleich von einer Gruppe Schülerinnen und Schüler verfolgt, die im Rahmen des "Girls-Day" Einblicke in Männerberufe gewinnen sollen. So erklärte der Inhaber der Firma IBR Herr Ibrahimogullari den Mädchen u.a. wie man Estrich herstellt, ihn fachmännisch verteilt und einebnet. Auch Klaus Hörter hatte Unterstützung mitgebracht. Er informierte die Kinder und Jugendlichen über seine Tätigkeiten als Dipl. Ing. und Vertreter des Bauherrn.

 

März 2011: Neue Fenster werden eingesetzt

[ra] Pünktlich werden Anfang März neue Fenster eingesetzt. Die einzelnen Gebäudeteile werden dann nach Abschluss der Sanierungsarbeiten identische Fassaden erhalten und optisch ansprechend gestaltet sein. Die Farbkomposition besteht dann aus rubinroten Fensterelementen, graphitfarbenen Rahmen und einer weißen Fassade. Im Erdgeschoss schreiten währenddessen die Trockenbauarbeiten rasch voran.

Februar 2011: Gleich mehrere Gewerke arbeiten parallel

[ra] Während die letzten Schweißbahnen auf dem Dach abgedichtet und verklebt werden, setzen die Trockenbauer den Innenausbau fort. Das Lehrerzimmer nimmt bereits Form an. Gleichzeitig befördern große Pumpen den Beton in die Schalung. Einzelne Wände müssen aus statischen Gründen massiv erstellt werden, um die notwendige Aussteifung des Gebäudes zu erreichen.

Ende Januar 2011: Die Trockenbauarbeiten beginnen

[ra] Gemäß dem Bauzeitenplan beginnen in der 5. KW die Trockenbauarbeiten im Erdgeschoss. Obwohl Arbeiter noch mit der Entfernung des Estrichs beschäftigt sind, beginnen im hinteren Bereich des Erdgeschosses bereits die Trockenbauer die Wände für die spätere Bäckerei und das Lehrerzimmer zu erstellen. Die künftigen Räume nehmen erste Konturen an.

Januar 2011: Das Scheddach wird aufgesetzt

[ra] Nachdem die Frostperiode in der zweiten Januarwoche höheren Temperaturen weicht, entscheidet sich die Bauleitung unter der Leitung von Herrn Hörter und Herrn Jäger für die Installation des Scheddachs auf dem Hauptgebäude. Hierzu wird ein Kran geordert, der die Trapezelemente auf das Dach hievt und an den vorbereiteten Stellen verankert. Da der Ausleger für die letzten Element nicht ausreicht, übernimmt der größte verfügbare Autokran die Verlegung der Elemente. Mit über 60 m Reichweite können die Trapezelement der Firma Uhe nun abschließend verankert werden. Herr Hörter vom Eigenbetrieb  Gebäudewirtschaft überwacht die Arbeiten.

Dezember 2010: Schneefall behindert die Dacharbeiten

[ra] Seit Jahren hat Limburg nicht mehr einen solchen strengen Winter erlebt. Ständiger Schneefall und Minustemperaturen verwandeln die Schule in eine idyllische Schneelandschaft. Der Einbau des Sheddaches ist daher zurzeit unmöglich. Lediglich die Entfernung des Estrichs kann in der Schule fortgesetzt werden.

Dezember 2010: Sanierung der Badewanne

[ra] Die Badewanne, das Herzstück der alten Pausenhalle wird neu gestaltet. Nachdem das Holzparkett ausgebaut und der Estrich entfernt wurde, begannen die Dachdecker mit den Abdichtungsarbeiten. Anschließend kamen die Zimmerleute und zimmerten das Gerüst für den neuen Fußboden, der nun gelegt werden kann. Inzwischen ist die Badewanne als solche nicht mehr zu erkennen. Ein Stück Adolf-Reichwein-Schule gehört der Vergangenheit an.

Oktober 2010: Vorher - Nachher

[ra] Nach der Entkernung ist von der ursprünglichen Gliederunf der Klassen- und Fachräume nichts mehr zu erkennen. Gleichzeitig sind die Dacharbeiten angelaufen. Trotz widriger Witterung können Teile des Daches abgedichtet und neue Dachluken eingebaut werden. 

8. September 2010: Pressekonferenz

 

Der Clou: "Schulstraße" als Herzstück bringt Licht und Luft ins Gebäude

 

[ra] Im Rahmen einer Pressekonferenz informierten Landrat Manfred Michel mit dem Leiter des Eigenbetriebes Gebäudewirtschaft Herrn Heckelmann und dem Architekten Willi Hamm über das Sanierungsvorhaben an der ARS. Landrat Manfred Michel führte aus, dass "nach der dreijährigen Bauphase quasi eine neue Schule entstehen werde." Landrat Manfred Michel sagte weiter: "Das ist eines der wichtigsten Projekte, das wir im Rahmen des Konjunkturprogramms im Landkreis Limburg-Weilburg haben". Er selbst erläuterte das Konzept mit lichtdurchfluteten Räumen und einer Schulstraße mit Cafetria und einem Kommunikationszentrum für die Schüler. Damit wird eine schier endlose Geschichte zu einem guten Ende geführt. Statt Dunkelräumen, defekte Lüftungen und veralterte Fachräume werde die Schule zur modernsten Berufsschule in Hessen saniert, ergänzte Schulleiter Ralf Abel. Gleichzeitig würden die jahrelangen Bemühungen des ehemaligen Schulleiters Herrn Dr. May endlich zu einem guten Ende geführt. Auch Architekt Willi Hamm sprach von einer Schule in einem Guss. Zuvor hatte Herr Heckelmann vom Eigenbetrieb Gebäudewirtschaft die enzelnen Phasen der Sanierung erläutert. [mehr]

September 2010: Die Entkernung des OG weitestgehend abgeschlossen

[ra] Inzwischen sind die Sanierungsarbeiten im Obergeschoss gut vorangekommen. Wie Herr Schuster von der Firma KAEFER Entsorgungstechnik GmbH berichtet, sind die Entkernungsarbeiten schneller als geplant vorangeschritten. Ab dem 7. September 2010 können die Arbeiten bereits mit dem Erdgeschoss fortgesetzt werden.

August 2010: Die Sanierung und Modernisierung hat begonnen

[ra] Nachdem die Planungen durch das Architekturbüro Hamm und Partner für die Sanierung und Modernisierung der Adolf-Reichwein-Schule in Absprache mit dem Eigenbetrieb Gebäudewirtschaft als Bauherr und der Schule als Nutzer abgeschlossen wurden, konnte die Baustelle am 02. August 2010 eingerichtet werden. In einem ersten Bauabschnitt werden innerhalb von 12 Monaten Obergeschoss und Teile des Ergeschosses saniert. Dabei entstehen Klassenräume und Fachräume für den Gesundheitsbereich. Gleichzeitig wird die Verwaltung vollständig saniert und ein neues Lehrerzimmer geschaffen.

 

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Update: 12.07.24

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Admins: J. Benner, M. Englisch